Gerade noch so geschafft – nicht in der letzten Minute, aber zwei Wochen vor Schluss, habe ich mir heute gedacht: Ich schreibe jetzt etwas zur Blogparade von Hannah Burkhardt. Hannah hat nämlich zur Blogparade aufgerufen. „Nachhaltiger leben – Diese nachhaltigen Gewohnheiten halte ich wirklich durch“ – auf ihrem Blog liest man: Nachhaltigkeit, Feminismus, Gesundheitsbildung.

Passt finde ich. Hier fühl ich mich wohl, denn Nachhaltigkeit ist mir auch sehr wichtig – und zwar in allen Lebensbereichen.

Wenn du jetzt denkst: Nachhaltigkeit? Da ist doch Mülltrennung, Glascontainer und Stofftaschen (die übrigens null nachhaltig sind außer für die Produzienten)

Und ich erzähl dir in diesem Blog mal was ich unter nachhaltigkeit verstehe, warum es mir wichtig ist und überhaupt nicht schwer fällt Nachhaltigkeit in mein Leben zu integrieren, wo ich aber auch Grenzen sehe und warum mir das Prinzip Leben einfach wichtig ist.

Freiheit ist einer meiner höchsten Werte und ich lebe in einer Welt in der ich hinein geboren wurde viele Freiheiten zu haben. Für mich bedeutet Freiheit auch Verantwortung und das ist, finde ich, eine schöne Mischung.

Was ist Nachhaltigkeit für mich?

Nachhaltigkeit fängt bei mir im kleinen an: Plastik sparen oder zumindest Müll trennen. Ich versuche regional einzukaufen, obwohl ich auch bei Amazon kaufe, wenn es wesentlich günstiger und vor allem weniger aufwendig ist. Ich setze Dinge in Relation.. Nachhaltig ist für mich auch, nachdenken was ich kaufen will, ob ich es brauche und es dann lange zu verwenden und Freude daran zu haben.

Mit Ressourcen wertschätzend umgehen. Ich habe T-Shirts von H&M und Orsay, weil ich dort früher eingekauft habe. Manche T-Shirts sind fast 20 Jahre alt. Im Moment kaufe ich gern da wo ich merke, dass echte Menschen profitieren. Eines meiner Lieblingslabels: Maronski. Ich kaufe kaum neue Teile und wenn dann müssen sie 100%ig passen, sonst kommen sie nicht mit.

Ständig herumzufliegen wäre mir zu anstrengend, wenn ich es mehr machen würde, würde ich auch diesen CO₂-Beitrag leisten. Wir leben hier alle.

Es gibt bei allem was man so über Nachhaltigkeit liest (Tipp: Das Buch: Nachhaltig gibt es nicht *Amazon Empfehlungslink)

Nachhaltigkeit geht bei mir aber noch weiter. Kaufen bei Menschen, die ich kenne. Lieber bei meiner Freundin zur Massage kommen als in ein großes Ayurveda Institut zu fahren zum Beispiel.

und.. für mich ist Selfcare die Wurzel aller Nachhaltigkeit.

Warum?

Unsere Körper sind extrem nachhaltig

Unsere Körper sind Wunder.

Pause – lass das mal sacken

Was allein meiner schon überstanden hat – abgesehen von den Fehlern der Jugendlichkeit. Ein Burnout, zwei Lungentransplantationen und das ständige Testen der eigenen Grenzen – die gesunden und ungesunden Varianten. Wenn ich gut auf mich achte brauche ich weniger Ressourcen meinen Körper im Anschluss wieder fit zu machen. Hast du schon mal überlegt, wie du nachhaltig mit deinem Körper umgehen möchtest?

Bewegung, Atmung, Schlaf, Freude

Mit diesen vier kannst du schon viel dafür machen.

Selfcare ist nachhaltig

Wenn du dich gut um dich kümmerst, geht es dir besser, du bist zufriedener, weniger grantig und schon – tada – hast du vermutlich ganz schnell einen ganzen Tag lang bessere Laune – und die Menschen um dich herum auch .. und wenn man das weiter denkt: Zack, Weltfrieden.

Wär doch toll, oder?

Aber lieber kleine Schritte – da anfangen, wo Veränderung beginnt: bei uns.

Gut für sich sorgen ist nachhaltig weil

  • Bewusster Essen verursacht mehr selbst kochen und damit weniger Verpackung..
  • Bewusster einkaufen, sich wirklich überlegen was man will statt Frustshoppen – zack, weniger Shoppingexzesse und mehr echt schöne Teile im Kleiderschrank ,weniger „Klumpat“ zu Hause, weniger wegwerfen von Lebensmitteln und kreativer kochen weil man Dinge verbrauchen will!
  • Wenn ich überarbeitet bin: Wie wäre es stattdessen mit frischer Luft, ein Kaffee mit einer Freundin oder ein Spaziergang im Park / Wald – das bringt dich sofort auf neue, frische Gedanken – so nutzen wir nachhaltig unsere Welt und sehen viel öfter wie wunderbar sie ist
  • Wenn ich besser esse, weniger binge-watche, mich mehr bewege ..weniger Sorgen habe, weil ich sie draussen gelassen habe – schlafe ich besser..
  • Ich fühle mich insgesamt besser weil… ich mich weniger fremdgesteuert fühle und viel öfter einchecke mit der Frage: was brauche ich gerade wirklich.

Nachhaltigkeit beginnt im Kopf

Hast du dir schon mal überlegt mit wem du die meiste Zeit verbringst?

Ich sag es dir: mit dir selbst in deinem Kopf – und bist du da lieb zu dir? wertschätzend und respektvoll? – da fällt mir das Interview mit Sabine Rösner für Lunge bewegt ein. Wir haben geklopft (ETF) „Ich habe Liebe, Achtung und Respekt verdient, gerade auch von mir.

Bum, oder?

Wie planst du deine Zeit, wie geht du mit dir um wenn du merkst, dass deine Energie nicht deiner Tagesplanung entspricht. Machst du Pausen oder läufst du durch? Kennst du dich oder glaubst du dass du funktionieren musst? – Dazu das Interview mit Fräulein Zeit, aka Inga Bullerdieck Fräulein Zeit & der Mut, echter zu leben oder das Gespräch Vertraue deinem eigenen Tempo – Den eigenen Weg gehen mit Louise von Bülow

Nachhaltig beginnt mit der Frage: wie will ich leben – und dann dafür loszugehen, weil wir nicht isoliert sind auf dieser Welt. Der Atem verbindet uns mit allem.

Mein nachhaltiges Leben

Ich versuche so gut es mir möglich ist nachhaltig zu leben indem ich bewusste Entscheidungen treffe. Ressourcenschonend ist auch wie ich arbeiten will – was ich liebe gibt mir Energie, was ich schreibe soll Frauen berühren und dazu anleiten hinzuspüren was sie brauchen um ein Leben zu leben dass sich nach uns selbst anfühlt. Dazu gehören langjährige Lieblingsteile, sich zu überlegen wohin die Dinge kommen, die man nicht mehr trägt, gesund sein so lange wie möglich, Beziehungen zu pflegen, zu lachen, weil lachen ist gesund und verbindet. Ich möchte mein Business so aufbauen, dass es nachhaltig ist. Für mich und in der Welt. So ein Blogartikel ist zum Beispiel auch nachhaltig, weil der bleibt einfach und wird hoffentlich lang gefunden um zu inspirieren. Lernen ist nachhaltig, weil ich mich so weiter entwickle und während ich wachse, noch mehr dazu beitragen kann, dass sich mehr Frauen Gedanken darüber machen, warum es so wichtig ist, nachhaltig über sich selbst nachzudenken.

So dass es nach-hall.t

Wenig nachhaltig

Stress halte ich für wichtig, aber nicht wenn er ungesund ist. Nachhaltigkeit ist daher auch: Pausen machen statt ständig zu funktionieren, weniger Fast Fashion und mehr Achtung vor dem was wir haben, mehr Zeit, über den Tellerrand zu schauen und gemeinsam los zu gehen für eine Welt in der wir leben wollen. YOLO ist nett, aber you only live once gilt auch für die Erde, unserer Ressourcen, Tiere und Menschen auf deren Rechte gepfiffen wird.

Statt sich selbst ins Partyleben zu werfen sich zu fragen: was kann ich für einen Unterschied machen.

Stell dir vor jeder von uns würde sich das jeden Tag fragen. Den Unterschied machen, anderen zu helfen, freundlich zu sein, ein Lächeln kostet dich nichts, einen Moment warten kann ein Geschenk sein.

Eine Welt, in der sich mehr Menschen öfter dazu entscheiden eine nachhaltige Entscheidung zu treffen. .. da bekomm ich Gänsehaut bei dem Gedanken

Conclusio

Wie immer bin ich dankbar und berührt wenn ich merke wie nachhaltig es mich verändert über ein Thema zu schreiben, vor allem über ein so wichtiges.. Jeden Morgen bedanke ich mich, dass ich da sein darf und so oft ich kann, übe ich es eine bewusste Entscheidung zu treffen.

Denn ich bin sicher: Wer achtsam mit sich umgeht, geht oft auch achtsamer mit der Welt um.

Wenn du herausfinden möchtest, was dir Energie gibt und was sie dir nimmt, dann könnte mein Selfcare-Kompass ein guter Anfang sein.

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