Warum fünf Minuten Selfcare eine Frage der Selbstliebe sind und wofür ich wirklich losgehe

Klio fragt in ihrer Blogparade „Mein Warum – Wofür ich mit meinem Business wirklich losgehe“ nach dem, was unter meinem Business liegt. 

Meine Antwort in kurz ist: Ich tue, wer ich bin.

Träumereien

Oft wird ja bei Motivationsseminaren die Frage gestellt, was man machen würde, wenn ich im Lotto gewinnen würde. Meine Antwort ist für mich glasklar: Ich würde weiter Yoga unterrichten, ich würde mir allerdings ein eigenes Zentrum bauen. Mein Podcast würde ebenfalls weiter laufen, aber ich weiß schon mit wem ich zusammenarbeiten würde um ihn zu optimieren und mehr Menschen zu erreichen. Regelmäßig den Luxus haben, für eine Zeit woanders zu wohnen ist sehr verlockend! In anderen Ländern leben, um dort die Sprache zu lernen, Italienisch zum Beispiel, Spanisch oder mein Französisch aufbessern. *seufz*

Ich würde aber nicht wesentlich etwas anders machen. Ich hätte mehr Zeit weil ich manches auslagern könnte, was ich entweder nicht gut kann oder nicht gern tue.. was dann am Ende dazu führt dass ich es nicht gut kann 🤣

Meine Motivation ist Leben

Ich gehe mit dem raus, woran ich wirklich glaube und manchmal ist das auch meine Schwierigkeit, genau das wirklich zu vermarkten.

Ich sehe, was für ein Weg Selfcare ist und dass Menschen oft sagen: Brauche eh keine Begleitung. Natürlich weiß ich, dass jede Frau das auch alleine kann. Aber alleine macht es einfach weniger Spaß und mit Unterstützung, mit Übungen und mit Erfahrung kann man so viel mehr weiter bringen. Das ist so.

Manche Fehler darf man auch erzählt bekommen bevor man sie alle selber macht.

Burnout als Erfahrung kann ich zum Beispiel eher nicht empfehlen. Sich selbst anlügen auch nicht.

Später ist manchmal einfach nicht mehr möglich

Ich habe zu viele Menschen gesehen, die später einfach nicht mehr konnten. „Das mache ich später“ kommt einfach manchmal zu spät.  Genau deswegen ist meine Frage seit langem: Wie will ich leben?

Nicht: Wann will ich das machen?

Sondern: Wie will ich das jetzt einplanen?

Wenn ich kann, dann will ich mit dem was ich tue verhindern können, dass Frauen ins Burnout schlittern, dass sie sich für andere verheizen oder schlechte Gefühle haben, weil sie glauben, sie müssten anders sein oder anders leben. Ich stell mir gern eine Welt vor in der „ich dumme Kuh“ einfach nicht mehr in den Köpfen der Frauen drinnen ist. Wenn ich manchmal mitbekomme wie schlecht manche Frauen / Menschen von sich selbst denken, wird mir ganz. komisch – wir sind 24/7 mit uns zusammen. Stell dir vor, du verbringt diese, deine Zeit mit jemandem der dich toll findet, das Beste für dich will und dich bedingungslos unterstützt.

Nein – nicht Traumprinz – DU!

Mein Burnout war eine echte Grenzerfahrung. Wir glaube immer geht schon, schlafen, Entspannung, Abstand und Loslassen sind nur Bla-Wörter. Dinge für später, oder mit denen manche Menschen nur Geld machen wollen.

Wenn sich dann aber dein Leben auflöst, wie du es kanntest, weil du nicht mehr kannst, aber auch ein zurück nicht mehr geht. Meine Erfahrungen der beiden Lungentransplantationen, die Scheidung, dieses Bild von mir das immer wieder zusammen gefallen ist. Ich denke, weil ich mich nie gefragt habe: wie will ich leben und wie geht es – in kleinen Schritten anders?  Mit allem was ich tue, mit allen Erfahrung von kleinen und großen Krisen möchte ich mit alelm was ich tue, Menschen, aber besonders Frauen, dafür sensibilisieren, anders mit sich umzugehen.

Liebevoller mit sich zu werden, aber auch selbstveranwortilcher, eigenermächtigter und Selbst-bewusster. Stell dir vor die Welt hätte nur 10% mehr Liebe.. die Auswirkungen wären unglaublich!

Selfcare beginnt für mich mit Selbstliebe

Seit Jahren ist Selfcare mein Thema, aber in Wahrheit ist es SelbstLIEBE, weil alles immer damit beginnt, dass du beginnst, dich selbst mit liebevolleren Augen zu sehen.

In dem Moment, in dem ich beginne, mich selbst mehr zu schätzen und mich mehr um mich zu kümmern, entsteht ein Kreislauf. Ich kümmere mich um mich, dadurch lerne ich mich besser schätzen. Ich liebe mich mehr, dadurch bewege ich mich mehr, ernähre mich besser und so weiter.

Es beginnt einfach mit Selbstliebe.

Und ich weiß wie schwer das ist – ich arbeite seit Über 30 Jahren daran die Frau im Spiegel bedingungslos zu lieben. und es ist Beziehungsarbeit. Ich und ich, wir machen das langsam immer besser. 😅 Es geht immer nur darum anzufangen und nicht aufzugeben.

Blos wenn ich Selbstliebe sage, dann alle so: ich lieb mich eh! 🤣 Girl ja genau.

Wenn das wirklich so wäre: dann sag in den Spiegel: ich liebe dich genau so wie du bist

3 Mal ohne weinen.

Selfcare ist einfacher. Es ist einfach – lieb sein zu sich, so oft es geht und am besten immer öfter.

Das erlaubt Fehler, das erlaubt gute und schlechte Gefühle und immer ein: das nächste Mal .

Egal, was wir machen, es beginnt damit, zu sagen: Ich mache etwas, um mein Leben zu verbessern, um mich heute – und später – gut bewegen zu können. Besser denken, besser handeln und physisch und psychisch stärker zu werden – jeden Tag. Das Leben ist echt nicht zum Leiden gemacht!

Das ist Selfcare für mich

Ich biete ja Pocketyoga an. 3x pro Woche 5 Minuten – und ich höre alle möglichen Absagen warum es nicht passt.

Lieber im Studio, keine Zeit, passt nicht für mich, ich weiß nicht wo ich das üben soll, der Zeitpunkt wenn es kommt passt nicht. Ich hab eh genug Übngen…  Aber dann hör ich wieder: Ich möchte jeden Tag / jede Woche eine Stunde Sport machen, eine tägliche Yogapraxis, mindestens eine Stunde.. und wenn ich dann höre: fünf Minuten Zeit, 3x pro Woche – das schaff ich nicht.

Weiß ich – das Wollen ist ein Wollen und deshalb bekommt es nie eine Chance.

Alles was wir sollen ist Arbeit, Arbeit ist mühsam.

Wenn mir etwas wichtig ist, dann schaffe ich Zeit dafür. Hab ich sie nicht, haben meine 24 Stunden am Tag eine andere Priorität gehabt.

Wir haben nie gelernt uns Zeit für uns zu nehmen, und diese innre Hürde möchte ich mit den 5 Minuten lösen. Starte mit 5 Minuten und schau wo es dich hinbringt. Dieses Prinzip funktioniert bei so vielen Dingen.

Und das wichtigste: es schaltet den Perfektionismus aus.

Ich hab es selbst erlebt. Nur wenn ich mir wirklich einplane was ich wann mache, gelingt es mir mich mehr zu bewegen. Ich habe keine Zeit heißt: anderes ist mir wichtiger.

Das ist völlig ok.

Aber wenn du dann unzufrieden bist, dann eben doch nicht so.

Es ist mit allem so. Wenn ich etwas möchte, braucht das Ressourcen und die wertvollste Ressource ist die Zeit.

Etwas für sich zu tun ist Selbstliebe und die hängt zusammen mit Selbstrespekt. Wenn ein Ziel habe und gehe nicht dafür los, dann brauche ich immer ein Warum.

Und mein Warum ist immer: Wie will ich leben? UND Wie will ich mich fühlen.

Die Antwort für beides ist Gut.

Dinge die mich wütend machen

Ich gehe auch los, weil es mich wütend macht, dass Frauen diskriminiert werden,  Leid und Schmerz erfahren und dass es noch immer so viel Ungerechtigkeit und Ungleichheit gibt. So viele Konflikte und Krisen. Deshalb gibt es den Podcast Krisenfest. Ich denke dass Selbstrespekt, Selfcare und Selbstliebe immer diese Idee brauchen, das: oh, das will ich auch und dann: wie kann ich da machen.

Ich werde auch wütend, wenn ich sehe, dass körperliche Beschwerden zunehmen, dass alte Menschen sich nicht mehr helfen können, weil Bewegung einfach nicht Teil ihres Lebens ist und es so einfach wäre einfach anzufangen. In Minischritten.

Ich mach das später. Gerade erlebe ich auch im privaten wie unglaublich schwer ist es zuschauen zu müssen und nicht helfen zu können, aber ich kann meinen Teil liefern. Und das tue ich. Es braucht so wenig für Bewegung und Bewegung ist noch immer so ein Mysterium, so ein „Ah, das machen wir nicht“ oder „Das ist anstrengend“, vor allem für alte und kranke Menschen. Aus diesem Warum gibt es Lunge bewegt. Ich wünsche mir, dass die Menschen verstehen, was für ein Wunderwerk ihr Körper ist, dass es Information da draußen gibt und dass wir uns gegenseitig motivieren und inspirieren .. los zu gehen.

Yoga hat mir das Leben gerettet

Warum ist meine Basis Yoga? Yoga ist ein dermaßen großes Feld. Es fasziniert, mich, dass eine Philosophie dahinter ist, Geschichte und Mythologie. Einerseits die körperliche Kräftigung mit Asanas, also Hatha Yoga, aber es ist auch Raja Yoga, das Nachdenken, Jnana Yoga, das Erforschen des Geistes und der Schriften, Bhakti Yoga, die Hingabe, und Karma Yoga, das aktive Handeln in der Welt.

Yoga ist so vielseitig und hat so viel damit zu tun, dass wir bewusster werden können und achtsamer umgehen lernen mit uns und der Welt. Beim Yoga habe ich meinen Körper entdeckt mich mit meiner Seele verbunden und das Prinzip der Balance von Körper Geist und Seele über den Atem erfahren. Yoga hat mein Leben gerettet, indem ich die Lehren angewendet habe und meinen Geist still werden lassen konnte.

Ich bin Yogalehrerin, Ayurveda Praktikerin, Klang-Therapeutin, Mediatorin und Burn-out Expering. Das ist nichts, was du aufhörst zu sein. Nur weil das durch meine Krisen mein Leben immer wieder unterbrochen wurde, blieb das Wissen, die Neugier und die Motivation meine Erkenntnisse zu teilen immer Teil meines Lebens.

Wie daraus PocketYoga geworden ist

PocketYoga ist die Essenz von allem, was ich weiß. Es ist ein Basis Yoga, eingeflochten in den Jahreskreis, in Mondenergie und Zyklen. Ich möchte Menschen, aber insbesondere Frauen begleiten, mehr in Zyklen zu denken, stiller zu werden, langsamer zu werden und mehr in Verbindung mit der eigenen Natur und der Natur zu kommen ohne dass immerzu Wissen auf uns einprasselt.

Wir wissen vieles selbst, nur die Verbindung zu uns selbst verlieren wir gern und damit zu dem was schon da ist. Statt zu überfordern lade ich ein, im und durch das Tun mit allen Dingen wieder in Verbindung kommen. Das wäre ja auch. Ziel des Yoga – und verbunden mit dem kurzen Zeitraum von ca. fünf Minuten. Zudem möchte ich dazu einladen Yoga nicht als etwas vom Alltag fremdes zu denken. Auch wenn eine regelmäßige Auszeit toll ist. Wenn mir meine Teilnehmerinnen sagten: Yoga tut mir so gut, dann war mein Wunsch immer, ihnen etwas an die Hand zu geben, damit es wirklich im vollen Alltag Platz hat.

Ich freue mich immer wenn ich höre: „Durch dich habe ich meine Ruhe wiedergefunden.“ Oder: „Ich höre beim Üben deine Stimme“ oder „Ich habe beim Zahnarzt die beruhigende Atemübung genutzt.“

Wenn Menschen durch mich lernen, die Techniken des Yoga in ihren Alltag hineinzubringen, wenn sie lernen, sich selbst mehr zu lieben und ihr Leben in kleinen Schritten umzustellen, dann ist das genau mein Warum.

Nicht für alle. Völlig ok

Ich möchte sehr gern noch sehr viel mehr unterrichten und noch mehr Menschen erreichen. Ich weiß aber auch, dass mein Stil und meine Art nicht für alle passen und das ist völlig in Ordnung. Ich stelle gern auch mal provokante Fragen und meine Spriritualität ist sehr bodenständig, aber sie ist da. Mein Yoga verändert sich und am besten unterrichte ich, wenn ich in Verbindung bin. Konsumyoga liegt mir nicht. Und wer das nicht mag, findet in der bunten Yogawelt ganz sicher das richtige für sich. Ich gebe im Yoga weiter was für mich wahr ist, sage aber sehr gern: glaub mir nichts, probier es selbst. Freiheit hat für mich einen sehr hohen Wert.

Ich denke aber auch: Manche Fehler muss man nicht (noch einmal) machen. Ich bin gern für andere da sein, um ihren Weg zu verkürzen, Selfcare ernster zu nehmen und in der Begleitung einfach da zu sein, um schneller an Ergebnisse zu kommen.

Freiheit, Selbstbestimmung & Geld

Meine großen Werte sind: Freiheit, Selbstbestimmung, Spiritualität und Bewusstheit.

Für mich ist es wichtig, zu betonen, dass wir unseren eigenen Weg finden dürfen, es gibt Anleitungen aber wenn ich mich sicher fühle, dann kann ich auch mal ausprobieren, meinen Körper und Atem auch mal anders zu bewegen. Das selbe gilt für mich und meinen Weg – ich gehe lieber allein den steinigen Weg als Dinge mitzutragen, die für mich nicht stimmig sind. Profit um jeden Preis? Nein danke.

Aber natürlich ist eines meiner Ziele auch wirtschaftlich erfolgreich sein, weil mir Geld Möglichkeiten gibt. Zuerst mal ein Leben zu leben, das ich gerne lebe und meine Vision von einem eigenen Zentrum, der Unterstützung von Frauen. Förderungen. Veranstaltungen für mehr bewegte Freude , Aus und Weiterbildungen. Finanzielle Freiheit macht alles das oft erst möglich. Selbst ein gutes Leben zu haben haben, macht es möglich dieses auch anderen Anzubieten. Ist es in Balance ist es im Kreislauf und alles im Fluss.

Wie will ich leben?

Ich gehe jeden Tag los, denn ich denke mir: schlimmer wäre es, es nie versucht zu haben. Ich gehe für das los an das ich glaube! Ich probiere Projekte wie meine 100 Tage Reels, ich lerne, lerne, lerne. und das Schlimmste für mich wäre glaube ich, wenn ich nicht mehr weiterlernen könnte.

Wenn ich mir mich mit 70 vorstelle, dann habe ich das Raniversum aufgebaut, habe viele Menschen dazu bewegt, sich zu bewegen. Und ich würde nach wie vor gerne mit 70 gesund sein und das leben, was ich sage und was ich schreibe, jeden Tag.

Denn am Ende lande ich immer wieder bei derselben Frage: Wie will ich leben?

Ich möchte mein Leben nicht auf später verschieben und ich möchte Menschen dazu motivieren, das auch nicht zu tun. Ich möchte das weitergeben, was ich in meinem Leben erfahre. Frauen dabei begleiten, liebevoller mit sich umzugehen, und vielleicht ein bisschen mehr Liebe in die Welt bringen.

Meine Motivation ist Leben und am Ende kann ich mein Warum noch einfacher zusammenfassen:

Ich will es einfach leiwand haben und ich will es für andere leiwand machen.

 

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Mit einer Visualisierungsübung und deinen inneren Bildern kannst du deinen ganz persönlichen nächsten Schritt entdecken. So kannst du deine eigenen Antworten auf die Frage finden: Wie will ich leben?

Und das Schöne: Du kannst die Fragen am Kompass jederzeit verändern und ihn für genau das Thema nutzen, das dich gerade beschäftigt. Denn dein Warum muss nicht meines sein. Dein Kompass darf dir helfen, deinen eigenen Norden zu finden. ☺️

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