Wie willst du leben und wie willst du dich fühlen?

Das sind zwei Leitfragen von mir, die ich ganz besonders liebe und die immer wieder Entscheidungen in meinem Leben beeinflussen. In diesem Beitrag nehme ich dich mit in den vierten Teil meiner Selfcare Blogparade mit den Beiträgen 21 bis 30.

Wenn ich zurückblicke auf die ersten drei Teile, dann zeigt sich für mich ganz klar: Selfcare ist kein Tool, keine Methode und keine To-Do-Liste. Selfcare ist ein Weg zu mir selbst und ein Verstehen davon, wie ich funktioniere und was ich wirklich brauche.

Im zweiten Teil wurde sichtbar, dass Selfcare Auswirkungen hat. Auf mein Leben, auf meine Beziehungen und auf meinen Alltag.
Und im dritten Teil ging es darum, dass Selfcare eine Praxis ist, die geübt werden muss, durch Wiederholung, durch Entscheidungen und durch ein liebevolles Dranbleiben.

Jetzt wird es noch klarer: Selfcare ist nicht nur Selbstfürsorge, Selfcare wird zu Selbstführung.

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Wie funktioniere ich eigentlich wirklich?

Für mich ist einer der wichtigsten Punkte die Frage: Wie funktioniere ich eigentlich wirklich?

Es geht darum zu erkennen, dass Struktur und Disziplin nichts sind, die mich einschränken, sondern etwas, das mich unterstützt.
Wenn ich weiß, wie ich funktioniere, dann kann ich mir einen Rahmen schaffen, der mir hilft, im Alltag weniger erschöpft zu sein.

Es geht nicht darum, mich zu optimieren, sondern darum, mich zu verstehen.
Und aus diesem Verständnis heraus Entscheidungen zu treffen, die mich tragen.

Wie will ich meine Energie verwenden?

Der zweite große Punkt ist für mich die Frage, wie ich meine Kraft verwende.

Es geht um Prioritäten, um Essenz und auch um die Endlichkeit. Wir haben nur dieses eine Leben und die Frage ist, wie ich mit meiner Energie umgehe und wofür ich sie einsetze. Es geht darum, nicht ständig auszubrennen und dann wieder auftanken zu müssen, sondern ein Leben zu gestalten, in dem ich auf einem guten Energielevel bleiben kann.

Diese Frage verändert Entscheidungen! Sie verändert, wie ich arbeite, wie ich lebe und wie ich meinen Alltag gestalte.

Wahrheit und Klarheit – was passt und was passt nicht mehr?

Der dritte große Punkt ist Wahrheit und Klarheit. Es geht darum, ehrlich hinzuschauen. Was passt noch und was passt nicht mehr? Strukturen hinterfragen, Gewohnheiten zu erkennen und auch unangenehme Entscheidungen zu treffen. Selfcare ist nicht immer angenehm. Nein sagen, Dinge beenden und ehrlich zu sich selbst sein ist oft schwierig.

Aber genau dort beginnt Veränderung.
Schritt für Schritt, mit jeder kleinen Entscheidung.

Beiträge der Blogparade – Teil 4

Astrid Engel – Selfcare für Scanner

Essenz: Selfcare ist für sie keine Pause, sondern Struktur. Als Scanner-Persönlichkeit braucht sie einen klaren Rahmen (z. B. 30-Tage-Fokus), um ihre vielen Ideen zu bündeln und mental entlastet zu arbeiten.
Kernaussage: 👉 Selfcare ist für mich aktive Selbstführung durch Struktur, die meine Vielfalt ordnet statt mich zu überfordern.
https://astridengel.de/selfcare-fuer-scanner/

Monika Birkner – Self-Care neu gedacht im letzten Drittel der Selbstständigkeit

Essenz: Selfcare ist eine bewusste Ausrichtung auf das Wesentliche im Leben und Business, besonders im Hinblick auf Endlichkeit. Es geht um Sinn, Essenz und darum, das eigene Potenzial wirklich zu leben.
Kernaussage: 👉 Selfcare bedeutet, mein Leben bewusst so auszurichten, dass ich mein Potenzial erfülle und mit mir in Verbindung bin.
https://monikabirkner.de/self-care-neu-gedacht-im-letzten-drittel-der-selbststaendigkeit/

Bianca Grams – Self-Care als Selbstständige und achtsames Marketing

Essenz: Selfcare zeigt sich im Business durch Struktur, klare Entscheidungen, Grenzen und stimmiges Marketing. Es geht darum, sich nicht zu überfordern und ein Business zu gestalten, das wirklich trägt.
Kernaussage: 👉 Selfcare bedeutet, mein Business so zu gestalten, dass es mich unterstützt statt erschöpft.
https://vielfarbig-marketing.de/selfcare-als-selbststaendige-und-achtsames-marketing/

Martina Knott – Zyklusbewusstsein ist Self-Care

Essenz: Selfcare entsteht durch bewusste Körperwahrnehmung, Selbstbeobachtung und Akzeptanz. Zyklusbewusstsein ist ein Weg, sich selbst zu verstehen, anzunehmen und im Einklang mit sich zu leben.
Kernaussage: 👉 Selfcare ist, mich selbst wahrzunehmen, zu verstehen und mit mir einverstanden zu sein.
https://www.myfway.com/post/zyklusbewusstsein-ist-selfcare

Lydia Gajewsky – Meine innere Selfcarerin

Essenz: Selfcare ist kein bewusster Akt, sondern oft ein intuitiver innerer Anteil, der uns im Alltag leise führt und für unsere Bedürfnisse sorgt – besonders in belastenden Zeiten.
Kernaussage: 👉 Selfcare ist die intuitive innere Stimme, die weiß, was ich brauche, noch bevor ich es bewusst erkenne.
https://lydia-gajewsky.de/meine-innere-selfcarerin/

Jörg Martin Donath – Self-Care für Männer

Essenz: Selfcare ist keine Wellness, sondern Grundlage für Resilienz. Männer haben oft andere Wege der Stressbewältigung, aber Selfcare zeigt sich auch in Bewegung, Gemeinschaft und emotionalem Ausdruck.
Kernaussage: 👉 Selfcare ist bewusste Selbstregulation, die Resilienz aufbaut – unabhängig von Rollenbildern.
https://www.resilienz-mit-herz.eu/resilienz-praktisch/self-care-fuer-maenner/

Constanze Lange – Selfcare statt Selbstbetrug

Essenz: Selfcare ist kein Pflaster für ein überforderndes Leben. Es braucht ehrliche Entscheidungen, klare Grenzen und die Bereitschaft, das eigene Leben und Business wirklich zu verändern.
Kernaussage:  👉 Selfcare bedeutet, mein Leben ehrlich zu hinterfragen und nicht nur Erschöpfung zu kaschieren.
https://constanze-lange.de/was-selfcare-im-business-fuer-mich-bedeutet/

Katja Neuner – Kreative Selfcare Auszeit

Essenz: Selfcare liegt im kreativen Tun, im Flow und im sinnlichen Erleben. Es geht nicht um Perfektion, sondern um den Prozess und das bewusste Sein im Moment.
Kernaussage: 👉 Selfcare ist das Eintauchen in kreative Prozesse, die mich lebendig und verbunden machen
https://www.wuselgewusel.com/kreative-selfcare-auszeit-fuer-mich/

Marion Seiker – Kleine Pausen und Energietankstellen

Essenz: Selfcare zeigt sich in kleinen, alltagstauglichen Pausen: Bewegung, kreative Momente, Inspiration. Es geht darum, sich bewusst kleine Räume zum Auftanken zu schaffen.
Kernaussage: 👉 Selfcare sind kleine bewusste Pausen, die mir helfen, im Alltag bei mir zu bleiben.
https://www.diy-momenti.de/kleine-pausen.html

Zusammenfassung und Conclusio

Wenn ich alle Beiträge zusammennehme, dann wird für mich eines ganz klar: Selfcare ist keine Methode und kein Extra.
Sie ist auch kein Luxus und nichts, das ich mir irgendwann gönne.

Selfcare ist die Art und Weise, wie ich mein Leben gestalte.

Sie zeigt sich darin, wie ich mich organisiere, wie ich Entscheidungen treffe, wie ich mit meiner Energie umgehe und wie ich mich selbst ernst nehme. Selfcare ist Selbstführung. Und am Ende bleibt für mich immer wieder diese Frage:

Wie will ich leben?

Pocket Yoga – ein Raum für dich

Wenn du beim Lesen gemerkt hast, dass Selfcare nicht etwas ist, das du „irgendwann“ machen willst, sondern etwas, das Teil deines Alltags werden darf, dann ist genau dafür Pocket Yoga entstanden. Pocket Yoga ist kein Programm, das du zusätzlich in deinen Alltag pressen musst. Es ist ein Raum, der dich dabei unterstützt, dich immer wieder mit dir selbst zu verbinden.

kurze Einheiten, kurze Pausen ein Atemzug, eine Bewegung, ein Moment. Unperfekt aber genau was du brauchst und passend für deinen Alltag – damit Selfcare nicht etwas bleibt, das du dir vornimmst, sondern etwas, das du lebst.