Deine Zeit zum Atmen – die Rauhnächte neu gedacht
Vielleicht hast du es auch schon gehört oder gelesen. Die Rauhnächte müssen so sein. Du musst jeden Tag räuchern, jeden Wunsch korrekt formulieren, jeden Impuls mitnehmen, jede Nacht bewusst begehen. Und wenn du das nicht schaffst, dann hast du etwas verpasst.
Ich möchte dir gleich zu Beginn sagen: Leider nein. Dem muss ich widersprochen werden.
Die Rauhnächte sind keine To-do-Liste
Die Rauhnächte sind für mich keine Sammlung von Regeln, keine spirituelle Pflichtübung und schon gar kein weiterer Leistungsbereich in einem ohnehin dichten Alltag. Sie sind eine Einladung. Eine Einladung, wieder bei dir anzukommen, ohne Lärm und ohne Druck, ohne das Gefühl, etwas richtig oder falsch machen zu können.
Ich begehe die Rauhnächte seit vielen Jahren und was sich über all die Zeit immer klarer gezeigt hat, ist eines: Diese Zeit ist zutiefst persönlich. Sie gehört dir. Und genau deshalb ist auch meine Begleitung, meine Arbeit und diese Podcastfolge sehr persönlich, nicht um dir meine Wahrheit überzustülpen, sondern um dir zu zeigen, dass du deiner eigenen Wahrheit vertrauen darfst.
Eine Zeit außerhalb der Zeit
Die Rauhnächte liegen zwischen den Jahren, zwischen dem, was war, und dem, was kommen will. Und selbst wenn du dich nicht als spirituell bezeichnest, wirst du spüren, dass diese Zeit anders ist. Es wird ruhiger. Die Tage haben eine eigene Qualität. Viele Dinge kommen zum Stillstand. Genau darin liegt ihre Kraft. Nicht im Tun, sondern im Sein.
Lies dazu weiter: Gedanken zu den Rauhnächten
Selbstfürsorge statt Selbstoptimierung
Für mich sind die Rauhnächte eine Zeit der Selbstfürsorge, eine Zeit der Reflexion und des sanften Rückzugs. Eine Zeit, in der ich langsamer werde und beginne, wieder zuzuhören. Nicht den lauten Stimmen im Außen, sondern dem, was in mir leiser geworden ist. Meiner inneren Weisheit. Meinen Wünschen. Meinen Bedürfnissen. Meinen Grenzen.
Lies gern dazu: Echte Selfcare kommt von innen – Willkommen zur Selfcare-Revolution
Atmen als Rückkehr zu dir selbst
Atmen spielt dabei eine zentrale Rolle. Nicht als Technik, nicht als etwas, das du perfekt beherrschen musst, sondern als etwas, das immer da ist. Die Aufmerksamkeit auf den Atem zu lenken ist eine der ältesten Formen von Meditation und gleichzeitig eine der einfachsten Möglichkeiten, wieder im Körper anzukommen. Für mich ist Atmen ein Anker. Es bringt mich zurück in den Moment, in meine Kraft und in meine Ruhe.
Rituale dürfen dienen – nicht belasten
In dieser Zeit geht es nicht darum, möglichst viele Rituale zu machen, sondern die richtigen für dich zu finden. Vielleicht ist es Schreiben. Vielleicht Stille. Vielleicht ein Spaziergang. Vielleicht gar nichts von alledem. Auch das ist in Ordnung. Die Rauhnächte laden dich ein, auszuwählen, zu spüren, was dich nährt, und alles andere liebevoll liegen zu lassen.
Deine innere Weisheit kennt den Weg
Ich teile in dieser Podcastfolge meine Erfahrungen, Gedanken und Impulse rund um die Rauhnächte, nicht weil es der einzige Weg ist, sondern weil es ein möglicher Weg ist. Ein Weg, der sanft ist, nicht überfordert und Raum lässt. Raum für dich, für deine Prozesse, für das, was sich zeigen möchte.
Wenn du mehr Ruhe brauchst
Wenn du das Gefühl hast, dass du mehr Ruhe, mehr Selbstfürsorge und mehr Verbindung zu dir selbst brauchst, dann könnten die Rauhnächte genau das Richtige für dich sein. Nicht als Pflichtprogramm, sondern als Geschenk an dich selbst. Als deine ganz persönliche Zeit zum Atmen.
Die Essenz der Rauhnächte
Vielleicht ist genau das die Essenz dieser besonderen Tage. Nicht mehr zu tun, sondern weniger. Nicht mehr zu wissen, sondern mehr zu fühlen. Nicht weiter zu rennen, sondern stehen zu bleiben und zu lauschen.
Die Rauhnächte müssen nicht perfekt sein. Sie dürfen echt sein. So wie du.
Deine Zeit zum Atmen beginnt jetzt
Wenn du magst, begleite ich dich durch diese Zeit. Und wenn nicht, dann wünsche ich dir trotzdem, dass du dir erlaubst, langsamer zu werden, tief durchzuatmen und deiner eigenen inneren Stimme wieder mehr Raum zu geben.
Deine Zeit zum Atmen beginnt jetzt.

