Am letzten Wochenende habe ich mir die Zeit genommen einen Workshop mit Tanja Seehofer zu besuchen.

Ich habe bereits einige Yin-Yoga Erfahrungen bei Veronika Wunderlich’s 2 Stunden-Workshops im Prana Yoga in Wien 6 sammeln können und bin vom Yin-Yoga als Ergänzung zu unserem inzwischen sehr aktiven Hatha- und Flow Yoga sehr begeistert.

Ein Workshop mit Herz und Hirn!

Nachdem ich bereits einige Bücher zum Thema Yin-Yoga durchgesehen hatte habe ich mich zwar für das von Helga Baumgartner entschieden, trotzdem habe ich mich sehr auf den Workshop mit Tanja gefreut! Ich habe Tanja als eine umsichtige und geübte Lehrerin erlebt, die trotz der großen Anzahl an Leuten einen guten Überblick und viele gute Tipps und Anpassungen anbieten konnte. Man merkt, dass Tanja vieles selbst erlebt hat und spürt die Stärke die sie auf ihrem Weg für sich gefunden hat! 🙂

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Im Yin-Yoga geht es vor allem ums Loslassen, darum hinzuschauen und auch mal weniger zu machen. Oft fordern wir zu viel von unseren Köpern, strengen uns zu sehr an und verspannen uns in den Asanas statt uns darin zu finden und die Energie der Übung für uns frei zu setzten. Genau das kann man im Yin Yoga aber sehr gut lernen. Weniger ist mehr, und die Korrektur etwas heraus aus der Stellung hat mir besonders in hüftöffnenden Positionen gezeigt, dass wir uns auch mal überraschen lassen dürfen was da kommt. Wenn man zwischen 3  und 15 Minuten eine Übung hält ist es einfach essentiell besonders gut entspannen zu können und keinen ziehenden Schmerz zu spüren. Nur wenn wir wirklich loslassen können, ist es möglich zu beobachten was geschieht und mit unserer Aufmerksamkeit den Körper zu durchwandern.

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Als Kangschalen-Fan habe ich mich besonders über die schönen Sangha-Schalen von Tanja gefreut die sie in den Entspannungsreisen (Mentaltraining) und Savasana (Endentspannung im Yoga) immer wieder verwendet hat.

Klang und Yoga ist ohnehin eine tolle Kombination aber mit Yin-Yoga harmonieren die beiden Entspannungstechniken besonders gut.

Was mir an Tanjas Workshop auch sehr gut gefallen hat war die kurze Einführung in den Bereich der Meridianlehre der TCM. Die Übungreihen sind den Elementen zugeordnet die jeweils wieder zu einem Meridianpaar zugeordnet werden.

  • Wasser – Blasen- und Nierenmeridian
  • Holz – Leber- und Gallenblasenmeridian
  • Feuer- Herz- und Dünndarmmeridian
  • Erde – Magen- und Milzmeridian
  • Metall – Lunge- und Dickdarmmeridian

Natürlich funktioniert Yin-Yoga auch mit der Chakren-Lehre des Yoga/Ayurveda, aber das wird ein anderer Blog werden.

Ich habe jedenfalls viel lernen können an diesen zwei Tagen und freue mich darauf mehr Erfahrungen im Yin-Yoga zu machen und Yin-Yoga auch in meinen Stunden mehr und öfter einzubauen!

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Alles Liebe, Rani

https://www.rani-yoga.at

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