Just for fun? Ich mach’s mir leicht!

Wenn du mich schon länger kennst, weißt du: Ich tue gern viel und ich probiere gern neue Dinge aus. Und so ist es mir auch gegangen, als ich von einer 100-Tage-Reel-Challenge gehört habe. Ich habe mir gedacht: Das möchte ich unbedingt ausprobieren. Das wird sicher ein Spaß.

Ich bin auch genau mit diesem Gedanken gestartet. Es soll mir Spaß machen und ich möchte einfach ausprobieren. Ausprobieren, wie es ist, dranzubleiben und jeden Tag vor der Kamera zu sprechen. Mich ein bisschen zu überwinden und über meinen Schatten zu springen. Natürlich wollte ich damit auch bekannter werden. Aber eben freudvoll!

on Spotify on soundcloud  on apple Podcast

Warum war plötzlich die Freude weg? 🙈

Kennst du das? Du beginnst etwas mit Freude und irgendwann beginnst du, es richtig machen zu wollen. Vielleicht ist es wie beim Lernen eines Musikinstruments. Am Anfang spielst du, weil es dir Freude macht. Und dann möchtest du plötzlich unbedingt besser sein. Oder du beginnst mit Yoga. Zuerst tut es dir einfach gut. Irgendwann willst du die Übungen besonders gut oder „richtig“ können.

So ähnlich ist es mir mit meinen Reels gegangen. Ich wollte ausprobieren, wie es ist, 100 Tage vor der Kamera zu sprechen. Dann kam der Anspruch dazu. Welches Thema funktioniert? Wie kann ich besser werden? Was schauen die Menschen gerne an?

Und da ist gar nichts Schlechtes dabei. Ich glaube, es ist gut, wenn wir besser werden wollen. Wir dürfen lernen und uns verbessern. Nur eines sollte dabei nicht verloren gehen: die Freude. Und es sollte auf keinen Fall aus einem „Ich will“ ein „Ich muss“ werden.

Und plötzlich war die Freude weg!

Genau das ist mir aber passiert. Ich habe gemerkt: Die Freude ist weg! 😢 Es machte mir keinen Spaß mehr. Dieses Spielerische und Experimentierfreudige war plötzlich nicht mehr da.

Auf einmal wollte ich nur noch richtig gute Reels machen! Welche die funktionieren oder eben mit einem guten „Hook“. Reels, die sich die Menschen anschauen wollen und das viral geht! Ich wollte den Menschen etwas mitgeben aber gleichzeitig wollte ich auch darauf aufmerksam machen und sagen, wie toll mein Pocket Yoga ist ! 🤪

Das hat dann begonnen sich eng anzufühlen und ich dachte – vielleicht muss ich mich einfach nur mehr anstrengen! 😎 🤪 Ich habe versucht, es richtig richtig zu machen. Ich wollte das perfekte Reel produzieren. Anstatt einfach zu yappen und zu erzählen, was mich gerade beschäftigt, wurde es immer schwieriger.

Darf Besserwerden nicht auch Spaß machen?

Und gleichzeitig probiere ich gerade wieder, meine Reels besser zu machen. Warum? Weil ich gehört werden möchte. Ich möchte meine Botschaft so in die Welt bringen, dass Menschen sie auch hören.

Dabei habe ich etwas Wichtiges entdeckt: Auch das Besserwerden kann Spaß machen. Ich glaube, genau darum geht es. Dass wir immer wieder schauen dürfen: Was macht mir Spaß? Warum macht es mir Spaß? Und wie kann ich der Freude folgen?

Ich habe dieses Thema schon vor langer Zeit für mich entdeckt. Ich habe irgendwann gesagt: Ich möchte es mir leicht machen. Und das Feedback aus der Welt war teilweise: Du kannst doch nicht einfach nichts mehr tun. Du kannst doch nicht nur noch Leichtigkeit leben. Und ich denke mir: Warum nicht? Warum eigentlich nicht?

Leichtigkeit bedeutet für mich ja nicht, dass ich nichts mehr tue. Ich darf etwas richtig gut machen wollen. Ich darf mich anstrengen und besser werden. Ein Hobby muss mir kein Einkommen bringen, um wertvoll zu sein. Gleichzeitig darf es mir Spaß machen, darin richtig gut zu werden.

Ich glaube, es ist die Energie, die wir hineinstecken. Wenn wir weit und frei bleiben, kann etwas richtig gut werden. Wenn wir freudvoll und neugierig bleiben, dürfen wir gleichzeitig Spaß dabei haben. Ich glaube, das ist der Weg.

Wo hast du deine Freude verloren?

In meiner neuen Podcastfolge spreche ich genau darüber. Denn ich möchte nicht nur selbst Freude an dem haben, was ich tue. Ich möchte auch, dass diese Freude bei anderen ankommt.

Vielleicht hast auch du bei der einen oder anderen Sache deine Freude verloren. Vielleicht gibt es etwas, das du früher richtig gerne gemacht hast. Heute macht es dir nicht mehr so viel Spaß, weil du das Gefühl hast, es tun zu müssen.

Erinnerst du dich, warum du angefangen hast?

Was hat dir daran Freude gemacht? Was hat sich verändert? Und wann wurde daraus ein Müssen?

Vielleicht musst du gar nichts Neues anfangen. Vielleicht kannst du etwas, das längst da ist, wieder freudvoller in dein Leben holen.

Am Ende ist es für mich immer wieder dieselbe Frage: Wie will ich leben?

Hör dir die ganze Podcastfolge an

Ich freue mich, wenn du dir die ganze Folge „Ich hatte die Freude verloren – Vom ‚Ich will‘ zum ‚Ich muss‘ … und wieder zurück“ anhörst. Du findest hier auch das vollständige Transkript der Folge.

zum Transkript

Und schreib mir gerne in die Kommentare, wenn du dich angesprochen fühlst. Vielleicht kennst du dieses „Ich muss“ auch. Dann lass uns darüber in Kontakt kommen.

Wenn du herausfinden möchtest, was dir gerade guttut und Freude macht, nutze gerne meinen kostenlosen Selfcare-Kompass. Und wenn du begleitet ins neue Jahr starten möchtest, schau dir meine Sperr- und Rauhnächte an. Es geht um deine innere Ausrichtung und darum, wie du im neuen Jahr leben möchtest.

Meine 100-Tage-Reel-Challenge findest du auf Instagram bei @raniversum und auf YouTube.

Ich freue mich, wenn du mir folgst und mir einen Kommentar zur Folge oder zu diesem Blogartikel dalässt.

Danke und Namasté,
deine Rani

https://drive.google.com/file/d/1BkYPNBRSJ2moRFTGfcNpnI3gLdrkJVsb/view?usp=sharing