Die Selfcare-Blogparade
Ich habe eine Blogparade gestartet mit dem Titel „Was ist Selfcare für dich?“ und möchte diesen Beitrag nutzen, um dir einen Einblick in die ersten Beiträge zu geben, die dazu entstanden sind.
Rani Yoga steht für Yoga, Atmen und Selfcare, und ich habe sehr viele Jahre über dieses Thema nachgedacht. In den letzten Jahren ist es immer stärker geworden, weil ich bemerkt habe, dass ich, je besser ich mich um mich selber kümmere, auch umso besser in der Welt für mein Leben funktioniere und für die Menschen, die daran teilnehmen.
Es war mir ein Anliegen zu zeigen, wie vielfältig das Thema Selfcare sein kann, und ich muss sagen, die bis jetzt eingereichten Artikel sind großartig. Selfcare ist für mich keine Technik. Selfcare ist ein Weg, sich kennenzulernen. Selfcare bedeutet eine Art und Weise zu finden, zu leben, die uns nährt und unterstützt, und dass Selfcare ein Teil des Lebens sein kann und sein soll und keine zusätzliche To-do-Liste sein muss. Vor allem ist so schön zu sehen, dass viele Wege dorthin führen.
Was sich durch alle Beiträge zieht
Alles beginnt mit Selbstkenntnis
Alle Beiträge sagen im Grunde, dass Selfcare mit Selbstkenntnis beginnt. Nicht mit einer Methode, nicht mit Ritualen und nicht mit irgendwelchen Morgenroutinen, sondern damit, sich selbst besser zu verstehen und kennenzulernen. Es geht darum zu verstehen, wie ticke ich, was brauche ich, was überfordert mich und wie will ich leben. Nirgendwo habe ich gefunden, dass Selfcare Luxus ist. Selfcare ist eine Grundlage, etwas, das trägt und stabilisiert.
Mehrere Beiträge zeigen auch sehr deutlich, dass Selfcare kein zusätzlicher Punkt auf der To-do-Liste ist. Selfcare darf ins Leben integriert sein, darf Teil des Arbeitens sein, darf Teil des Alltags sein und ist mehr eine Haltung als eine Handlung. Und Selfcare bedeutet Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, für den eigenen Körper, für die eigene Energie, für Entscheidungen und für das eigene Leben, nicht auf eine harte Weise, sondern mit viel Bewusstsein.
Alle Wege führen nach Rom…
Was sich unterscheidet, ist der Zugang. Genau das macht diesen bunten Strauß an Selfcare-Zugängen so deutlich und so wertvoll. Ich habe einen Zugang über Burnout und innere Antreiber, über Arbeit und Selbstständigkeit, über praktische Möglichkeiten im Alltag, über Biografiearbeit und Frauenbild, über Körperbewusstsein und Gesundheit, über Tools im Business und über Astrologie als Selbsterkenntnis.
Ich stelle dir hier die ersten sieben Beiträge vor. Ich finde es so schön, dass hier sieben Türen aufgehen, die zum selben Raum führen und doch sehr unterschiedlich sind. Manche Beiträge sind sehr praktisch und alltagsnah, andere reflektieren und gehen tiefer. Es geht von „Was kann ich tun?“ bis zu „Wie verstehe ich mein Leben?“. Im Kern geht es immer darum zu verstehen, wie funktioniere ich, was brauche ich und wie kann ich mein Leben so gestalten, dass es mich unterstützt.
Die ersten sieben Beiträge der Blogparade
Jasmin Sabine Lotter
Jasmin Sabine Lotter beschreibt Selfcare als Weg. Sie erzählt von ihrem Weg über das Burnout, darüber, wie sie sich entwickelt hat und wie sie heute mit inneren Antreibern arbeitet. Anfangs war Selfcare etwas, das sie lernen musste, später wurde es Teil ihrer Arbeit. Ihr Beitrag zeigt sehr klar, dass Selfcare nicht mit einem Ritual beginnt, sondern damit, zu verstehen, welche inneren Dynamiken in uns wirken und wie wir mit ihnen umgehen. Es geht darum zu erkennen, was uns antreibt und was uns aus der Balance bringt, damit wir immer wieder zu uns zurückfinden können.
https://www.happiemotion.de/blog-von-a-bis-z/selbstfuersorge-innere-saboteure-blogparade/
Claudia Kauscheder
Claudia Kauscheder schreibt über Selfcare im Arbeitsalltag und über innere Haltung. Sie stellt Selfcare in den Business-Kontext und schaut darauf, wie sie es als Selbstständige leben kann. Anfangs relativiert sie Selfcare ein wenig, merkt aber beim Schreiben, dass sie Selfcare sehr wohl lebt, nicht als zusätzliche Aufgabe, sondern als Haltung innerhalb ihres Alltags. Ihr Beitrag zeigt sehr schön, dass es darum geht zu verstehen, wie ich arbeite, was wichtig ist und wo ich vielleicht Aufwand betreibe, der mir gar nicht dient.
https://abenteuerhomeoffice.at/selfcare-fuer-selbstaendige/
Waltraud Fröhlich
Waltraud Fröhlich gibt einen Überblick darüber, was Selfcare alles sein kann. Selfcare wird hier konkret und umsetzbar. Ihr Beitrag ist wie eine Einladung zum Beginnen und Ausprobieren. Wenn ich nicht weiß, was ich tun kann, finde ich hier viele Möglichkeiten. Selfcare wird als alltagsnah und machbar beschrieben, als bewusste Zeit für sich selbst und als einfache Wege zu Entspannung und Wohlbefinden.
https://www.walli.tirol/was-selfcare-fur-mich-ist
Eva Helms
Eva Helms bringt die biografische Perspektive hinein. Sie schreibt darüber, welche Rolle das Frauenbild und die eigene Herkunft spielen und dass Selfcare kein Schaumbad ist und keine kurzfristige Entspannung. Selfcare ist ein Prozess. Wenn ich schaue, woher ich komme und welche Muster ich gelernt habe, erkenne ich, dass sie eine Geschichte haben. Selfcare bedeutet auch, sich diese Muster anzuschauen und sich mit ihnen zu versöhnen.
https://evahelms.de/warum-selbstfuersorge-schwer-ist/
Kirstin Mitz
Kirstin Mitz schreibt über Selfcare mit Fokus auf Körper und Wohlbefinden. Selfcare darf nicht am Leben vorbeigehen, denn Gesundheit ist die Grundlage für ein Leben in der eigenen Kraft. Sie rückt den Körper stark in den Mittelpunkt und zeigt, dass es darum geht, ihn ernst zu nehmen, Verantwortung für Gesundheit zu übernehmen und Selfcare nicht als Projekt zu sehen, sondern als grundlegende Lebensbegleitung.
https://kirstin-mitz.de/selfcare
Barbara Riedl-Wiesinger
Barbara Riedl hat einen besonderen Zugang und beschreibt, warum Pinterest für sie Selfcare ist. Sie sieht Pinterest als Business-Selfcare und als Möglichkeit, mit der eigenen Energie ökonomisch umzugehen. Sie zeigt, wie Tools Arbeit leichter machen können und wie Selfcare auch bedeutet, so zu arbeiten, dass es zur eigenen Energie passt und nicht dagegen.
Denise Sonderegger
Denise Sonderegger wählt die Astrologie als Zugang. Für sie liegt der Schlüssel zur Selfcare darin, sich selbst besser zu verstehen. Wenn wir wissen, wie wir ticken, wann wir Kraft haben und welche Rhythmen uns entsprechen, können wir besser für uns sorgen. Astrologie wird hier als ein mögliches Werkzeug der Selbsterkenntnis beschrieben und nicht als Dogma, sondern als eine von mehreren Möglichkeiten, sich selbst näherzukommen.
https://planetenecho.substack.com/p/selfcare-aus-sicht-der-astrologie
Was ich aus diesen Beiträgen mitnehme
Selfcare ist eine Art zu leben
Wenn ich auf diese sieben Beiträge schaue, wird deutlich, wie vielfältig Selfcare sein kann. Es gibt nicht die eine Größe für alle. Es gibt verschiedene Zugänge, und je nachdem, was dich interessiert oder wo du dich hingezogen fühlst, kannst du für dich schauen, was dich unterstützt.
Selfcare bedeutet für mich, sie aus dieser Wellness-Ecke herauszuholen. Es ist wunderbar, sich ein Bad zu gönnen, aber Selfcare ist mehr als das. Selfcare ist eine Art zu leben. Der Urlaub, den ich ein paar Mal im Jahr mache, kann nicht ersetzen, wie mein Alltag aussieht. Es geht darum, mein Leben so zu gestalten, dass es mich trägt und unterstützt.
Einladung zum Weiterlesen und Mitdenken
Selfcare beginnt mit Selbsterkenntnis. Egal welche Perspektive du einnimmst, es kreist immer um dieselbe Frage: Wie lebe ich so, dass es mir gut tut? Die Sammlung zeigt, dass es viele Wege gibt, über Selfcare nachzudenken und sie zu leben.
Ich lade dich ein, neugierig zu bleiben und in diese Beiträge hineinzulesen. Vielleicht regt dich diese Sammlung auch dazu an, darüber nachzudenken, was Selfcare für dich bedeutet und wie du sie leben möchtest. Die Blogparade läuft noch und ich freue mich über jede Stimme, die dazukommt.


Liebe Rani,
deine Blogparade inspiriert mich sehr – ich höre und lese gerne in Ruhe hinein.
Und vielleicht kann ich mit meiner Geschichte ja auch selbst beitragen: indem ich erzähle über meine Wege aus der Ruhe in die Kraft, die mit der Entscheidung für ein Sabbatical begannen und in ein neues Lebenszeitbewusstsein führten.
Oasengruesse von Gesa
Liebe Gesa!
So schön, dass dich die Beiträge inspirieren! ich freue mich schon sehr auf deinen Beitag!
Liebe Grüße
Rani