Wie du den April für mehr Selfcare, Rhythmus, Erdung und sanfte Frühlingsenergie nutzen kannst

Ich liebe diese Verbindung mit dem Jahreskreis. Jeder Monat hat für mich jedes Jahr eine ganz besondere Energie. Im April merke ich wieder, dass da einerseits dieser Aufbruch da ist, dieses „jetzt geht’s los“, dieses Neue, dieses Kraftvolle. Und gleichzeitig spüre ich aber auch oft Müdigkeit. Nicht im Sinne von „ich bin falsch“ oder „ich bin zu langsam“, sondern einfach, weil mein Körper manchmal noch nicht ganz dort ist, wo mein Kopf vielleicht schon hinwill. .. Auch die Umstellung auf die Sommerzeit finde ich dieses Jahr echt anstrengend. Aber weil er ja macht, was er will, darf beides gleichzeitig da sein. Die neue Kraft und das Müde.

Meine neue Podcastfolge habe ich aufgenommen, weil ich das Gefühl habe, dass wir gerade in dieser Zeit oft glauben, wir müssten jetzt endlich voll da sein. Der Frühling ist da, die Natur wird grün, die Tage werden länger, und wir meinen dann schnell, wir müssten auch sofort voller Energie sein.

Aber so funktioniert es für mich nicht. Und ich glaube, für viele andere auch nicht.

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Selfcare bedeutet für mich, mich immer besser kennenzulernen

Wenn ich heute über Selfcare spreche, dann meine ich nicht, mir die Nägel zu lackieren oder in die Badewanne zu gehen. Das kann natürlich auch schön sein, aber das ist für mich nicht der Kern. Selfcare bedeutet für mich inzwischen etwas viel Wesentlicheres. Es bedeutet, mich selbst immer besser kennenzulernen. Zu verstehen, wie ich funktioniere, was ich brauche, wann ich Kraft habe, wann ich Ruhe brauche, was mich stärkt und was mich auslaugt. Und ich glaube, genau darum geht es: Dass wir lernen, mit uns zu leben. Nicht gegen uns, nicht gegen unseren Körper, nicht gegen unser Nervensystem. Sondern mit dem, was da ist. In uns und um uns herum.

Also auch, meine Stärken zu stärken und meine Schwächen mehr zu lieben. Nicht ständig etwas an mir reparieren oder optimieren zu wollen, sondern mich immer mehr anzunehmen und dadurch immer klarer zu werden.

Im April öffnet sich für mich das Jahr

Ich finde es jedes Jahr spannend, wie sich der April anfühlt. Der März hat zwar schon diese Frühlingsenergie, da beginnt vieles, da kommt wieder Licht hinein, da beginnt Bewegung. Aber ich habe oft das Gefühl, dass sich das Jahr erst im April wirklich öffnet.  Vielleicht liegt es auch am Namen. Der April hat seinen Namen vom lateinischen „aperire“, was „öffnen“ bedeutet. Und es fühlt sich auch so an, als würde sich jetzt langsam etwas aufmachen, der Vorhang geht auf, das Licht ist da und wir sehen den Weg für dieses Jahr immer klarer.

Mich mit den Energien der Monate, Jahreszeiten und dem Jahreskreis, mit den Mondphasen und der aktuellen Zeitqualität zu beschäftigen hilft mir nicht nur die Natur und den Kreislauf besser zu verstehen, sondern auch mich selbst besser zu verstehen. Zu verstehen, warum ich mich gerade vielleicht so oder so fühle.

Der April trägt für mich immer zwei Energien in sich

Je mehr ich mich mit den Monatsenergien beschäftige, umso deutlicher merke ich, dass die Monate für mich oft zwei unterschiedliche Energien haben. Und ich glaube, das hängt auch damit zusammen, dass wir meistens zwei Sternzeichen in einem Monat haben. Im April starten wir noch sehr stark mit der Widderenergie. Und das ist ja genau diese Kraft von: anfangen, losgehen, machen, aktiv werden. Diese Energie begleitet uns schon Ende März, aber im April ist sie dann richtig da.

Und gleichzeitig kommt später im Monat der Stier hinein. Und mit ihm wird es erdiger, ruhiger, genussvoller, weicher, verkörperter. Das finde ich wunderschön, weil es für mich genau zeigt, dass wir nicht einfach nur „Gas geben“ müssen. Sondern dass auch diese andere Qualität dazugehört.

Der Raum zwischen Bewegung und Müdigkeit

Kennst du das? Du merkst, da ist Kraft, du willst dich bewegen und dann stehst du auf der Matte und bist .. müde. Ich möchte aktiv sein, ich möchte in die Kraft gehen, ich möchte etwas tun. Aber gleichzeitig merke ich, dass ich auch relativ schnell müde bin. Mein Weg ist auch hier – die Fürsorge für mich. Selfcare. Statt zu sagen: „Na gut, dann muss ich mich eben überwinden.“ frage ich mich: „Wie kann ich beides mitnehmen? Wie kann ich in Bewegung kommen, ohne mich zu überfordern?“

Und so verändere ich aktivierende Übungen, lasse sie weicher, fließender und weniger steif sein. Zum Beispiel Kriegerhaltungen, Sonnengrüße, Standpositionen – aber nicht in dieser starren, leistungsorientierten Art. Sondern mit mehr Fluss, mit mehr Weichheit, mit mehr Übergängen. Ich beginne mir bewusst zu werden, dass ich selbst immer im Fluss bin. Im Atem, im Herzschlag, alles in mir fließt – und ich bringe das nur nach Außen. Danach liebe ich es noch eine Atempraxis zu machen oder mir ein paar Minuten länger Savasana zu gönnen.

Yoga im April – kraftvoll, aber nicht starr

Wenn ich im April praktiziere, dann merke ich, dass ich zwar Lust auf Kraft habe, aber nicht auf Härte. Für mich ein wesentlicher Unterschied. Ich liebe zum Beispiel die Kriegerhaltungen, aber ich achte darauf, dass ich nicht die Zähne zusammen beiße, sondern meine Weiblichkeit in die Asanas hinein bringe. Zum Beispiel, die Hände zuerst vor dem Brustkorb zusammennehmen und dann erst die Arme öffnen, oder die Arme nach oben und beide Beine dazu strecken im Wechsel mit der Haltung. Ich achte darauf, dass ich nicht nur halte, sondern auch spüre.

Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt: Dass wir im Frühling nicht sofort in dieses „jetzt muss ich wieder funktionieren“ hineingehen. Sondern dass wir uns fragen: Wie möchte ich mich bewegen? Wie möchte ich mich in meinem Körper fühlen?

Es geht nie um Perfektion. Es geht immer um: Wer bin ich heute und was brauche ich in diesem Moment.

April – Kopf, Nacken und Aufrichtung

Ich habe im Podcast auch darüber gesprochen, dass ich es spannend finde, mit den Körperregionen der Zeichen zu arbeiten. Beim Widder ist das ja klassisch der Kopfbereich. Und ich merke das auch in der Praxis. Gerade jetzt tut es oft gut, den Nacken zu mobilisieren, die Schultern zu bewegen, den Kopf leichter werden zu lassen und die Aufrichtung bewusst über die Beine und die Wirbelsäule zu spüren.

Das ist für mich eine schöne Verbindung zwischen Körper und Jahreszeit. Unten entsteht die Kraft, so wie in der Natur gerade alles aus dem Boden wächst. Und von dort aus richtet sich dann langsam alles auf.

Der April erinnert mich daran, dass nicht alles linear ist

Der April ist für mich auch deshalb so passend, weil er eben nicht stabil im klassischen Sinn ist. Das Wetter wechselt. Es ist einmal warm, dann wieder kalt. Es ist leicht, dann wieder schwer. Es ist offen, dann wieder unberechenbar und genau das ist ja oft auch unser inneres Erleben.

Der April ist da, um uns daran zu erinnern, dass Entwicklung nicht linear ist. Dass wir nicht einfach nur einen Weg gerade nach oben gehen. Sondern dass Veränderung auch Wechsel bedeutet. Bewegung. Anpassung. Unvorhersehbarkeit und damit dieses Kribbelgefühl, wenn man weiß, es kommt etwas Neues, aber man weiß noch nicht was. Eine Einladung, es lockerer zu nehmen und auch mit uns selbst lockerer zu sein.

Brahmari als wunderbare Atemübung für diese Zeit

Eine Atemübung, die ich für den April ganz besonders liebe, ist Brahmari, die Bienenatmung. Sie ist so wunderbar, weil sie gleichzeitig beruhigend und sammelnd wirkt. Wenn ich mich hinsetze, durch die Nase einatme und beim Ausatmen summe, dann spüre ich sofort, wie mein Nervensystem weicher wird. Dieses Summen ist wie eine kleine Klangmassage im Kopf. Gerade wenn im Kopf viel los ist, wenn Gedanken kreisen, wenn ich innerlich zu schnell werde, bringt mich das oft wieder zurück.

Und das Schöne ist: Diese Übung ist so alltagstauglich. Man braucht nichts. Keine Matte, keinen perfekten Moment, keinen stillen Raum.

Brahmari im Flughafen Stress!

Im Podcast erzähle ich auch, wie ich Brahmari einmal am Flughafen gemacht habe, als wir total knapp dran waren. Es war stressig, wir waren spät, vor uns waren noch mehrere Familien, alles hat sich gezogen, und ich habe gemerkt, wie ich total angespannt war. Ich habe dann einfach angefangen zu summen, nur für mich.

Das war so unglaublich hilfreich, weil ich in dem Moment ja sowieso nichts ändern konnte. Ich konnte nicht schneller machen, ich konnte die Situation nicht kontrollieren. Aber ich konnte meinen Atem beeinflussen und… mein Nervensystem damit beruhigen.

Die Atemübungen scheinen so wenig zu sein, manche finden sie langweilig, aber über die Zeit habe ich gelernt, dass im Yoga die einfachsten Dinge am besten funktionieren. Wir üben sie auf der Matte und sie funktionieren dann auch mitten im Leben.

Weich sein ist für mich keine Schwäche

Ein Gedanke, der mich immer wieder sehr beschäftigt, ist das Thema Weichheit. Oft glauben wir, weich sein wäre weniger kraftvoll, weniger klar oder dass wir, wenn wir weich sind, weniger wirksam wären. Das sehe ich inzwischen ganz anders.

Wenn ich in die Natur schaue, dann ist Wasser weich, Wind ist weich. Und trotzdem tragen beide eine enorme Kraft in sich. Wasser kann Landschaften verändern. Wind kann alles durcheinanderbringen. Weichheit bedeutet für mich heute nicht, schwach zu sein. Sondern beweglich zu bleiben, offen zu bleiben, nicht zu verhärten. Und genau das ist etwas, das ich gerade auch in meiner Yoga-Praxis sehr bewusst übe.

Balanceübungen zeigen mir, wie ich weich in meiner Kraft bleiben kann

Aktuell praktiziere ich sehr gern auch Krieger 3 und Halbmond. Beides sind Balancehaltungen, die sehr viel Konzentration und Stabilität brauchen. Doch ich merke bei solchen Übungen: Wenn ich mich zu sehr festhalte, wird es eher schwerer. Wenn ich zu sehr in dieses „ich muss jetzt stehen“ gehe, verliere ich oft genau das, was ich suche.

Was mir hilft, ist Weite. Richtung. Erdung. Aber eben ohne Verkrampfung. Ich erlaube mir, mein stehendes Bein wirklich zu spüren und gleichzeitig meine Kraft in alle Richtungen fließen zu lassen. Und genau das nehme ich dann auch mit in meinen Alltag.

Nicht nur stabil sein. Sondern beweglich in meiner Stabilität.

Der April lädt für mich dazu ein, Standfestigkeit und Flexibilität zu verbinden

Wenn ich den April in eine Körpererfahrung übersetzen müsste, dann wäre es wahrscheinlich genau das: Standfestigkeit und Flexibilität gleichzeitig. Wir dürfen jetzt in die Ausrichtung gehen. In unsere Projekte, unsere Ideen, unsere Wünsche, unser Vorhaben. Aber nicht so, dass wir dabei starr werden, sondern so, dass wir offen bleiben. Dass wir spüren: Wo braucht es Richtung, und wo braucht es Spielraum?

Das finde ich gerade für Frauen so wichtig, weil wir oft entweder ins totale Funktionieren kippen oder uns komplett zurückziehen. Und vielleicht gibt es dazwischen etwas Drittes: ein kraftvolles, weiches Gehen.

Vollmond und Neumond im April als Orientierungspunkte

Nutzt du die Mondphasen schon? Ich mache das seit einiger Zeit, weil sie mir helfen, innezuhalten. Das sind für mich keine komplizierten spirituellen Konzepte, sondern eher kleine Erinnerungen daran, dass wir zyklische Wesen sind.

Anfang April haben wir einen Vollmond in der Waage. Und ich finde, das passt sehr schön zu dieser Frage nach Balance, Ausgleich und Beziehung. Also nicht nur: Wo will ich hin? Sondern auch: Was brauche ich, damit ich dort gut hinkomme?

Und dann gibt es natürlich auch wieder den Neumond, diesen stilleren, dunkleren Moment im Monat. Diese Phase mag ich sehr, weil sie für mich immer etwas von Einkehr hat. Von Ausrichtung. Von „Was möchte ich eigentlich wirklich?“

Die Stierenergie ist genussvoll und geerdet

Später im April kommt dann die Stierenergie hinein, und ich liebe diesen Übergang sehr, weil da oft etwas ruhiger wird. Erdiger. Sinnlicher. Körperlicher. Da geht es für mich weniger um Aufbruch und mehr um Verkörperung. Um die Frage: Wie möchte ich mich in meinem Leben eigentlich fühlen? Nicht nur: Was will ich machen? Sondern: Wie will ich da drin sein?

Und das ist für mich auch eine wunderbare Einladung für die Yoga-Praxis.

Eine schöne April-Praxis beginnt für mich mit Atem und endet mit Loslassen

Wenn ich mir eine Yoga-Praxis für den April zusammenstelle, dann würde ich wahrscheinlich mit etwas Ruhigem beginnen.

  • Vielleicht im Sitzen. Mit Aufrichtung. Mit Nackenbewegungen. Mit Atem.
  • Dann würde ich langsam in Bewegung gehen. Vielleicht ein oder zwei Sonnengrüße. Dann Standhaltungen, Krieger, Balance, Mobilisation.
  • Und zum Ende hin würde ich wieder weicher werden. Mehr loslassen. Mehr sinken. Vorbeugen, Twists, liegende Übungen, Übungen für den Nacken.

Also eine Praxis, die nicht nur aktiviert, sondern auch wieder sammelt und integriert.

Auch Pflanzen und Nahrung gehören für mich zur Selfcare im April

Für mich hört Selfcare nicht bei Yoga auf. Gerade im April finde ich es wunderschön, auch auf das zu schauen, was draußen wächst. Bärlauch zum Beispiel. Löwenzahn. Brennnessel. Diese Pflanzen tragen für mich auch etwas von Frühlingsenergie in sich. Etwas Reinigendes, Klärendes, Unterstützendes. Und ich mag diesen Gedanken sehr, dass wir uns nicht nur über Übungen nähren, sondern auch über das, was wir essen, trinken und in unser Leben hineinlassen.

Pocket Yoga ist genau aus diesem Gedanken heraus entstanden

Mein Pocket Yoga ist eigentlich genau aus diesem Bedürfnis entstanden, Yoga und Selfcare nicht als etwas Großes oder Abgehobenes zu sehen, sondern als etwas, das mitten in den Alltag hineinpasst.

Kurze Übungen, kleine Erinnerungen, fünf Minuten, die mich wieder zurückbringen. Nicht als Pflicht. Sondern als Möglichkeit. Ich möchte mit diesen Übungen keine Perfektion vermitteln. Sondern eher dieses Gefühl: Ah, ich kann mich erinnern. Ich kann mich wieder spüren. Ich kann wieder bei mir ankommen.

Yoga-Alchemie

Ich habe im Podcast auch gesagt, dass ich das, was ich mache, inzwischen oft Yoga-Alchemie nenne, weil ich wirklich das Gefühl habe, dass wir mit Yoga, Atmung, Meditation, Reflexion und Verkörperung etwas verwandeln können. Nicht im Sinn von „ich werde jemand anderes“. Sondern eher im Sinn von: Ich werde immer mehr ich selbst. Und genau das ist für mich das Schönste an dieser Arbeit.

Balance bedeutet nicht, alles im Griff zu haben

Das Wort Balance ist, wie so vieles im Moment, hundertfach belegt. Selfcare oder die Work-life-Balance sind Begriffe, die Menschen schon mit dem Wort abschrecken können. Ich finde Balance noch immer wichtig – vor allem weil ich sie immer wieder in meiner Praxis beobachten kann. Doch ich verstehe heute etwas anderes darunter als früher. Früher war Balance für mich eher dieses Bild von: Alles unter Kontrolle haben. Alles gut ausbalancieren. Alles richtig machen.

Heute ist Balance für mich etwas Inneres.

Es ist eher ein ruhiger Punkt in mir. Frieden, Verbindung, Stille. Wenn ich diesen Ort in mir spüre, dann kann außen trotzdem viel los sein. Dann muss nicht alles perfekt sein. Dann darf das Leben unordentlich, lebendig und wechselhaft sein.

Sommerzeit  – Rhythmuswechsel

Ich habe die Folge an dem Tag aufgenommen, an dem auf Sommerzeit umgestellt wurde, und ich habe das extrem gespürt. Ich war total aus dem Takt. So eine Stunde klingt nach wenig, aber mein System hat das richtig gemerkt, und das war für mich wieder so eine Erinnerung daran, wie wichtig mein eigener Rhythmus ist.

Ich kann mich nicht immer komplett davon lösen, was außen passiert. Natürlich nicht. Aber ich kann lernen, mich immer wieder bei mir einzusammeln. Und genau dafür nutze ich Yoga, Atmung und diese kleinen Rituale. (Hör dazu die Folge von Fräulein Zeit!)

Ein reguliertes Nervensystem ist für mich die Basis echter Selfcare

Wenn ich alles runterbreche, dann komme ich immer wieder auf das Nervensystem zurück, denn wenn ich die ganze Zeit im Stress bin, wenn ich ständig im Außen hänge, wenn mein Körper gar nicht mehr runterkommt, dann ist es unglaublich schwer, wirklich zu spüren, was ich brauche.

Dann funktioniere ich nur noch.

Und genau deshalb ist Regulation für mich so zentral. Nicht als Trend. Sondern als Grundlage. Erst wenn ich mich wieder etwas sicherer, ruhiger und verbundener fühle, kann ich wirklich Entscheidungen treffen, die zu mir passen.

Ich muss nicht alles mitnehmen, nur weil es im Außen da ist

Je mehr ich mit mir verbunden bin, desto klarer merke ich auch: Ich muss nicht alles mitnehmen.

Nicht jede Meinung. Nicht jede Energie. Nicht jede Erwartung. Nicht jeden Impuls von außen.

Das ist für mich Selfcare. Selbstschutz, Achtsamkeit und eine Erinnerung daran, dass nur ich allein in meinem Kopf bin. Ich will mich nicht abkapseln, sondern lernen zu unterscheiden: ist das meins oder nicht, warum fühle ich das oder – warum glaube ich, dass es meins ist, und was ist denn wirklich meins? Ich denke das „Öffnen“ des Aprils fördert genau diese  Klarheit.

Es geht in diesem Monat nicht darum, schneller zu werden

April sagt nicht: jetzt komm endlich in die Gänge, sondern: Wenn du deine Vision kennst und weißt, wer du hinter den Masken bist, wenn du deine nächsten Schritte kennst, dann finde jetzt deinen Weg. Und dann geh in deinem eigenen Tempo, schau, welche Form deine Kraft hat und finde den Punkt der bewegten Stille zwischen Bewegung und Ruhe.

Es geht nicht darum zu pushen, sondern darum, dich mitzunehmen – oder noch besser: mit dir selbst zu gehen.

April, April – ich mach, was ich will, heißt für mich …

Ich meine diesen Satz weder trotzig noch egoistisch. Er ist für mich eine Erinnerung,..

Daran, dass ich spüren darf, was ich wirklich will.
Dass ich mich nicht nur vom Außen treiben lassen muss.
Dass ich meinen Rhythmus ernst nehmen darf.
Dass ich meinen Körper hören darf.
Dass ich mich nicht härter machen muss, um kraftvoll zu sein.

Das ist meine Selfcare im April: nicht mehr machen, sondern mehr bei mir sein.

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