Als ich diesen Artikel im Jahr 2016 geschrieben habe, war es gerade Sommer. Damals dachte ich, das wäre die Zeit, in der es schwieriger ist, regelmäßig in ein Yogastudio zu gehen.
Entweder man ist auf Urlaub oder es ist gerade so heiß, oder schön im Bad, es gibt eine Veranstaltung oder einen Grillabend bei Freunden, die Gründe sind vielfältig!

Aber heute gibt es noch viel mehr Gründe, warum man nicht ins Yogazentrum gehen kann oder will. Ich möchte daher diesen Blogeintrag neu veröffentlichen und dir damit eine Anleitung geben, mit welchen Tipps die eigene Übungspraxis zur lieben Gewohnheit und Routine werden kann.

Vor dem Yoga

Nichts schweres Essen vor dem Yoga. Ca 2 – 3 Stunden am besten gar nichts essen, aber auch nicht ausgehungert Yoga machen!

Der Rahmen

  • Finde einen schönen Platz, an dem du gerne übst, schaff dort eine gute Energie schaffen und gestalte den Raum oder Platz so, dass du dich wohl fühlst
  • verwende für Yoga eigene Kleidung. Dies dient dir zusätzlich als Ritual um die Energien des Alltag und der „Welt“ nicht in die Yogapraxis mitzunehmen und unterstützt dich zusätzlich dabei, dich vollständig auf Yoga zu konzentrieren

Die Zeit, der Ort, die Häufigkeit

  • Überlege Dir eine passende Zeit – willst du lieber morgens oder abends üben?
  • Plane eine fixe Zeit für Yoga in deinen Alltag ein
  • Wie oft willst du üben?
  • Ist das Realistisch? Kleine Ziele erreicht man leichter! 🙂

Der gute Grund

  • Beantworte dir die Frage WARUM du Yoga üben willst
  • Was bist du bereit dafür zu tun?

Wann übe ich was?

  • Morgens ist der Körper noch nicht so flexibel. Die Asanas fallen schwerer als am Abend
  • Welche Asana fällt mir am leichtesten / schwersten? Die beiden fallen dir sicher ein! 🙂 Und mit diesen beiden, einfachen Atemübungen, der Stellung des Kindes und Savasana schon ein paar Übungen für deine Praxis!
  • Übe am Morgen anregende Übungen wie den Sonnengruß, Kriegervarianten & Balancen Abends ruhige Übungen wie Vorbeugen, Stellung des Kindes
  • Zu beiden Tageszeiten ist eine kurze Meditation eine richtige Erfrischung für dein Gehirn! 🙂

Während des Übens

  • Generell auf die Haltung achten – sich öfter mal aufrichten (Schnur am Scheitelpunkt)
  • Auf die Atmung achten – ist die Atmung schlecht, lässt die Motivation nach, Prana (Lebenskraft) wird weniger
  • Auch die Atemübungen (Pranayama) machen

Immer mit Entspannung enden

  • Verzichte NIE auf Savasana! So verringert sich dein Energieverlust!
  • Beim Savasana verringert sich der Metabolismus und Stress wird reduziert. Der Geist kommt zur Ruhe.

Nach dem Yoga

  • Nicht gleich nach dem Yoga duschen – das hilft die subtile Energie, die sich beim Üben aufbaut länger zu halten. Lieber vorher duschen.

Was es bringt?

  • Du fühlst dich leichter, besser, gedehnter, entspannter, ruhiger, gelassener, kräftiger, ..
  • Wenn wir regelmäßig Yoga üben, entwickeln wir auch Willenskraft
  • Dein Warum 🙂

was zusätzlich hilft

  • Zu wenig Schlaf stört die Verdauungsprozesse, Lern- und Konzentrationsfähigkeit nimmt ab.
  • In der Früh warmes Wasser zu trinken regt Stoffwechsel und Verdauung an.
  • Vor dem Schlafengehen nichts schweres Essen, vor dem Schlafen gehen positive und schöne Gedanken denken
  • 1x pro Woche mit einem Lehrer üben, damit man selbstständig üben kann.
  • Nacken + Schulterübungen auch am Arbeitsplatz durchführen.

Du kannst für deine Routine auch eine von meinen Übungsreihen verwenden! 🙂

Alles Liebe & viel Freude beim Yogaüben!

Rani

Mehr zum Thema auf meinem Blog

Nutze mein Angebot – kostenlose Yoga-Sequenzen & lerne Yoga von Grund auf mit meinem Online-Selbstlernkurs

 

Erste Veröffentlichung 29.6.2016