Die Rauhnächte atmen 2025

Was ist ein Vision Board?

Ein Visionboard ist eine visuelle Sammlung von Bildern, Worten, Farben oder Symbolen, die dich an das erinnern, was dir wichtig ist. Es geht nicht darum, Ziele festzulegen oder etwas zu erreichen, sondern darum, innere Zustände sichtbar zu machen. Gefühle, Qualitäten, Sehnsüchte. Das, was dich ausrichtet.

Ein Visionboard wirkt leise und begleitet dich im Alltag als Erinnerung daran, was du in dein Leben ziehen möchtest.

Ein Blick darauf kann dich erinnern, auch mal still zu werden und du kannst dich immer wieder mit dir selbst verbinden. Ein VisionBoard ist aber auch kein fertiges Konzept und kein abgeschlossener Plan. Es darf sich verändern, wachsen, sich wandeln.

Für mich ist ein Visionboard eine visuelle Erinnerung an das, was sich richtig anfühlt. An das, was kommen darf, ohne festgelegt zu sein. Es ist kein Zielplan oder To-do-Liste für das kommende Jahr. Es ist eine visuelle Erinnerung. An das, was mir wichtig ist und wie ich mich fühlen möchte. Das VisionBoard erinnert uns and die Qualitäten, Stimmungen und innere Bilder, die uns begleiten sollen.

Es ist nie festgelegt, es darf offen bleiben und sich verändern. Träume wandeln sich, Wünsche werden klarer, manches erfüllt sich, anderes verliert an Bedeutung. Auch das gehört dazu.

Nutze dein Visionboard nicht, um etwas zu erzwingen, sondern um dich immer wieder sanft auszurichten. und dich auch im Alltag immer wieder dran zu erinnern was dir wichtig ist und wofür du los geht in deinem Leben. Oft reicht ein Blick, ein Bild und das Gefühl, dass es in dir auslöst. Mehr braucht es nicht.

Es gibt viele Wege, ein Visionboard zu gestalten. Digital oder auf Papier. Sammelnd oder kreativ. Still oder verspielt. Es gibt kein richtig und kein falsch. Wichtig ist nur, dass es sich für dich stimmig anfühlt.

Ich stelle ich dir hier verschiedene Möglichkeiten vor.

Du wählst das, was zu dir, deinem Leben und deiner aktuellen Energie passt. Dein Visionboard darf dein Weg sein.

Aufzeichnung vom Visions-Boarding Workshop am 17. Jänner 2026

Hier findest du die Aufzeichung vom Workshop

Deine Anleitung zur Vision-Board-Aufzeichnung

Diese Aufzeichnung ist als begleitender Prozess gedacht und nicht als einmaliges Video, das man „abarbeitet“. Nimm dir bewusst Zeit und erlaube dir, zwischendurch Pausen zu machen oder einzelne Teile später noch einmal anzusehen.

Sorge zuerst für einen ruhigen Rahmen. Setze dich bequem hin und wähle einen Ort, an dem du für diese Zeit ungestört bist. Lege dir etwas zum Schreiben bereit sowie Papier, Stifte oder dein Handy, wenn du mit Bildern arbeiten möchtest. Du brauchst nichts weiter vorzubereiten.

Beginne mit der Meditation in der Aufzeichnung und lass dir dafür ausreichend Zeit. Es geht nicht darum, etwas Bestimmtes zu erleben oder zu erreichen. Lass deinen Körper wahrnehmen, wie es dir gerade geht, und vertraue darauf, dass das, was sich zeigt, genau richtig ist.

Im nächsten Schritt wirst du eingeladen, auf dein vergangenes Jahr zurückzublicken. Versuche dabei nicht, dein Jahr gedanklich zu analysieren oder zu bewerten. Spüre stattdessen, wie sich diese Zeit in deinem Körper anfühlt. Nimm wahr, wo Enge oder Weite spürbar ist, und lasse diese Wahrnehmung einfach da sein.

Anschließend richtest du deine Aufmerksamkeit auf Dankbarkeit. Auch hier geht es nicht um eine Liste oder um positives Denken, sondern darum zu fühlen, wofür du dankbar bist und wie sich dieses Gefühl im Körper anzeigt. Bleib einen Moment bei dieser Erfahrung.

Danach wendest du dich dem kommenden Jahr zu. Die zentrale Frage lautet nicht, was du erreichen möchtest, sondern wie du dich fühlen willst. Nimm dir Zeit, diese Gefühle zu benennen und aufzuschreiben. Schreibe ohne nachzudenken und ohne zu korrigieren. Wiederholungen sind erlaubt und oft ein Hinweis auf das, was dir wirklich wichtig ist.

Aus diesen Gefühlen heraus beginnt die Arbeit am Visionboard. Du kannst Bilder sammeln, Worte schreiben, zeichnen oder wiederholen, was dich anspricht. Es gibt keinen richtigen Weg. Wähle die Form, die sich für dich im Moment stimmig anfühlt, und erlaube dir, dein Visionboard unvollständig zu lassen.

Dieses Visionboard ist kein fixer Plan und keine Entscheidung für das ganze Jahr. Es ist eine visuelle Erinnerung an deine innere Ausrichtung. Du darfst es verändern, ergänzen oder Teile davon wieder loslassen, wenn sich dein Leben oder deine Bedürfnisse wandeln.

Zum Abschluss nimm dir noch einmal einen Moment, um wahrzunehmen, wie du dich jetzt fühlst. Vielleicht hat sich etwas geklärt, vielleicht ist es einfach ruhiger geworden. Beides ist richtig.

Kehre jederzeit zu dieser Aufzeichnung zurück, wenn du dich neu ausrichten oder wieder mehr mit dir verbinden möchtest. Dein Visionboard darf dich begleiten, ohne dich festzulegen.

Die Aufzeichnung

Woher kommt die Idee eines Visionboards?

Die Idee eines Visionboards kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Einerseits aus der Psychologie und der Arbeit mit inneren Bildern, andererseits aus spirituellen und kreativen Traditionen. Schon lange arbeiten Menschen mit Symbolen, Bildern und Visionen, um sich innerlich auszurichten. Später wurde das Visionboard vor allem durch Persönlichkeitsentwicklung und spirituelle Lehrerinnen bekannter, unter anderem durch Menschen wie Gabby Bernstein. In meinem Verständnis geht es dabei weniger um Manifestation im klassischen Sinn, sondern um bewusste innere Ausrichtung und Erinnerung.

Wie wirkt ein Visionboard?

Ein Visionboard wirkt nicht durch Druck oder Kontrolle, sondern durch Wiederholung und Präsenz. Bilder sprechen direkt das Unterbewusstsein an.

Wenn du sie regelmäßig siehst, erinnern sie dich an das, was dir wirklich wichtig ist. Nicht im Kopf, sondern im Gefühl. Ein Visionboard kann beruhigen, klären, stärken oder inspirieren.

Oft zeigt es dir auch, was sich verändert hat, weil dich bestimmte Bilder plötzlich nicht mehr ansprechen. Auch das ist Wirkung.

Wie erstelle ich ein Visionboard?

Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, ein Visionboard zu erstellen. Du kannst mit Papier, Schere und Klebstoff arbeiten, ein Vision-Book gestalten, Bilder auf Pinterest sammeln oder mit Canva eine Collage erstellen. Wichtig ist nicht das Tool, sondern deine Haltung dabei.

Sammle Bilder, Worte oder Farben, die etwas in dir berühren. Frag dich nicht, ob sie logisch sind oder „passen“, sondern ob sie sich stimmig anfühlen. Nimm dir Zeit dafür und spüre zwischendurch in deinen Körper. Weitet sich etwas oder wird es eng. Das ist oft ein klarerer Hinweis als jeder Gedanke.

Es gibt viele Wege, ein Visionboard zu gestalten. Manche sind kreativ und haptisch, andere digital und leicht. Manche entstehen langsam, andere ganz intuitiv. Kein Weg ist besser als der andere. Dein Leben, dein Alltag und deine aktuelle Energie spielen dabei eine Rolle. Vielleicht magst du schneiden und kleben. Vielleicht sammelst du lieber Bilder am Handy. Vielleicht verändert sich dein Zugang im Laufe der Zeit.

Die folgenden Möglichkeiten sind Einladungen. Du kannst einen Weg wählen, verschiedene Zugänge kombinieren oder immer wieder neu beginnen. Dein Visionboard darf wachsen, sich verändern und unvollständig bleiben. Es darf genau so sein, wie du gerade bist.

Haptisch – mit Papier, Schere und Klebstoff

Die haptische Variante ist für viele die sinnlichste. Du nimmst dir Zeitschriften, Postkarten, alte Kalender oder Werbungen und blätterst aufmerksam durch. Was bleibt hängen. Was berührt dich. Welche Bilder lösen ein Gefühl aus. Du schneidest aus, was dich ruft, und gestaltest daraus dein Visionboard. Ob auf einem Blatt Papier, in einem Heft oder auf einer Pinwand ist völlig egal. Diese Form lädt dazu ein, langsamer zu werden. Mit den Händen zu arbeiten. Zu spüren. Dein Visionboard entsteht hier aus dem Moment heraus und darf roh, unperfekt und lebendig sein.

Vision-Book – dein persönliches Sammelbuch

Ein Vision-Book ist für mich ein Visionboard in Bewegung. Du nimmst ein Büchlein und sammelst darin alles, was dich inspiriert. Worte, Bilder, Zeichnungen, Gedanken, Schnipsel. Du kannst hineinschreiben, kleben, kritzeln oder einfach sammeln. Dieses Buch wächst mit dir. Es ist nicht linear und nicht abgeschlossen. Du kannst darin zurückblättern, Neues hinzufügen oder alte Seiten einfach so stehen lassen. Ein Vision-Book ist sehr intim und eignet sich gut, wenn du gerne schreibst oder deine Visionen über längere Zeit begleiten möchtest.

Pinterest

Pinterest ist eine sehr einfache und intuitive Möglichkeit, mit Bildern zu arbeiten. Du kannst dort nach Stimmungen, Farben, Gefühlen oder Themen suchen und die Bilder speichern, die dich anziehen. Wichtig ist dabei nicht nur das Sammeln. Du kannst aus deinen gespeicherten Bildern auch Collagen entstehen lassen. Schau dir deine Pinnwand immer wieder an. Welche Bilder wiederholen sich. Welche Stimmung zeigt sich. Pinterest funktioniert wie ein digitales Vision-Book. Leicht, beweglich, jederzeit erweiterbar. Es eignet sich gut, wenn du wenig Zeit hast oder gerne visuell arbeitest.

Hier gehts zu Pinterest

Hier siehst du meine Vorlage für 2025

Pinterest – Schritt für Schritt

Pinterest ist eine kostenlose Plattform, auf der du Bilder sammeln kannst. Du brauchst dafür nur ein Konto. Das geht am Handy, Tablet oder Computer.

Nach dem Anmelden kannst du oben in der Suchleiste Begriffe eingeben. Das können ganz konkrete Worte sein oder Gefühle und Stimmungen. Zum Beispiel Ruhe, Natur, Weite, Vertrauen, Körper, Zuhause oder Farben. Du bekommst viele Bilder angezeigt. Schau sie dir in Ruhe an und spüre, welche dich anziehen.

Wenn dir ein Bild gefällt, kannst du es speichern. Pinterest fragt dich dann, auf welcher Pinnwand du es ablegen möchtest. Du kannst eine neue Pinnwand erstellen, zum Beispiel mit dem Namen Visionboard oder einfach Mein Jahr. Dort sammelst du nach und nach alle Bilder, die dich berühren.

Du musst nichts sortieren oder ordnen. Es reicht, zu sammeln. Wenn du magst, kannst du dir deine Pinnwand immer wieder ansehen und spüren, welche Stimmung daraus entsteht. Pinterest erlaubt dir auch, Bilder nebeneinander zu betrachten und so ganz natürlich Collagen im Kopf entstehen zu lassen. Manche Menschen erstellen später Screenshots aus mehreren Bildern oder lassen die Pinnwand einfach so wirken, wie sie ist.

Ganz wichtig: Du musst nichts perfekt machen. Es geht nicht um Design oder Technik. Es geht darum, dir Bilder zugänglich zu machen, die dich erinnern, berühren und ausrichten. Wenn es sich leicht anfühlt, bist du genau richtig unterwegs.

Canva

In Canva habe ich dir Visionboard-Vorlagen erstellt, die du nutzen kannst, wenn du gerne klar strukturiert arbeitest oder dein Visionboard als fertige Collage gestalten möchtest. Canva ist kostenlos nutzbar und sehr einfach aufgebaut. Du kannst Texte hinzufügen, Bilder einfügen oder Farben verändern. Bitte fühl dich nicht gedrängt, damit zu arbeiten. Es ist nur eine Möglichkeit von vielen. Die Vorlagen sollen dir Orientierung geben, nicht einengen. Du darfst sie anpassen, verändern oder auch ganz anders nutzen, als gedacht.

Hier gehts zu den Vorlagen

Canva – Schritt für Schritt

Canva ist ein einfaches Online-Tool, mit dem du Bilder und Texte kombinieren kannst. Du brauchst dafür ebenfalls ein kostenloses Konto. Die Gratis-Version reicht vollkommen aus.

Nach dem Anmelden kannst du meine Visionboard-Vorlagen öffnen. Diese Vorlagen geben dir einen Rahmen, den du nicht ausfüllen musst, sondern nutzen darfst. Du kannst Bilder hinzufügen, Texte ändern, Farben anpassen oder Elemente löschen.

Bilder kannst du entweder direkt aus Canva auswählen oder eigene Fotos hochladen. Mit der Maus oder dem Finger ziehst du sie an die Stelle, wo sie für dich passen. Es gibt kein richtig oder falsch. Du darfst ausprobieren, verschieben, wieder löschen.

Wenn dein Visionboard für dich stimmig ist, kannst du es speichern. Du kannst es als Bild herunterladen, als Hintergrund verwenden oder einfach immer wieder öffnen und anschauen. Dein Visionboard darf sich auch hier verändern. Du kannst jederzeit etwas ergänzen oder neu gestalten.

Ganz wichtig: Du musst nichts perfekt machen. Es geht nicht um Design oder Technik. Es geht darum, dir Bilder zugänglich zu machen, die dich erinnern, berühren und ausrichten. Wenn es sich leicht anfühlt, bist du genau richtig unterwegs.

Am Ende gilt für alle Zugänge dasselbe:

Dein Visionboard ist kein Projekt, das fertig werden muss. Es ist eine visuelle Erinnerung an das, was dich ausrichtet. Wähle den Weg, der sich für dich stimmig anfühlt. Und erlaube dir, ihn jederzeit zu verändern.