
Aufzeichnung vom Visions-Boarding Workshop am 17. Jänner 2026
Hier findest du die Aufzeichung vom Workshop
Deine Anleitung zur Vision-Board-Aufzeichnung
Diese Aufzeichnung ist als begleitender Prozess gedacht und nicht als einmaliges Video, das man „abarbeitet“. Nimm dir bewusst Zeit und erlaube dir, zwischendurch Pausen zu machen oder einzelne Teile später noch einmal anzusehen.
Sorge zuerst für einen ruhigen Rahmen. Setze dich bequem hin und wähle einen Ort, an dem du für diese Zeit ungestört bist. Lege dir etwas zum Schreiben bereit sowie Papier, Stifte oder dein Handy, wenn du mit Bildern arbeiten möchtest. Du brauchst nichts weiter vorzubereiten.
Beginne mit der Meditation in der Aufzeichnung und lass dir dafür ausreichend Zeit. Es geht nicht darum, etwas Bestimmtes zu erleben oder zu erreichen. Lass deinen Körper wahrnehmen, wie es dir gerade geht, und vertraue darauf, dass das, was sich zeigt, genau richtig ist.
Im nächsten Schritt wirst du eingeladen, auf dein vergangenes Jahr zurückzublicken. Versuche dabei nicht, dein Jahr gedanklich zu analysieren oder zu bewerten. Spüre stattdessen, wie sich diese Zeit in deinem Körper anfühlt. Nimm wahr, wo Enge oder Weite spürbar ist, und lasse diese Wahrnehmung einfach da sein.
Anschließend richtest du deine Aufmerksamkeit auf Dankbarkeit. Auch hier geht es nicht um eine Liste oder um positives Denken, sondern darum zu fühlen, wofür du dankbar bist und wie sich dieses Gefühl im Körper anzeigt. Bleib einen Moment bei dieser Erfahrung.
Danach wendest du dich dem kommenden Jahr zu. Die zentrale Frage lautet nicht, was du erreichen möchtest, sondern wie du dich fühlen willst. Nimm dir Zeit, diese Gefühle zu benennen und aufzuschreiben. Schreibe ohne nachzudenken und ohne zu korrigieren. Wiederholungen sind erlaubt und oft ein Hinweis auf das, was dir wirklich wichtig ist.
Aus diesen Gefühlen heraus beginnt die Arbeit am Visionboard. Du kannst Bilder sammeln, Worte schreiben, zeichnen oder wiederholen, was dich anspricht. Es gibt keinen richtigen Weg. Wähle die Form, die sich für dich im Moment stimmig anfühlt, und erlaube dir, dein Visionboard unvollständig zu lassen.
Dieses Visionboard ist kein fixer Plan und keine Entscheidung für das ganze Jahr. Es ist eine visuelle Erinnerung an deine innere Ausrichtung. Du darfst es verändern, ergänzen oder Teile davon wieder loslassen, wenn sich dein Leben oder deine Bedürfnisse wandeln.
Zum Abschluss nimm dir noch einmal einen Moment, um wahrzunehmen, wie du dich jetzt fühlst. Vielleicht hat sich etwas geklärt, vielleicht ist es einfach ruhiger geworden. Beides ist richtig.
Kehre jederzeit zu dieser Aufzeichnung zurück, wenn du dich neu ausrichten oder wieder mehr mit dir verbinden möchtest. Dein Visionboard darf dich begleiten, ohne dich festzulegen.
Die Aufzeichnung
Woher kommt die Idee eines Visionboards?
Die Idee eines Visionboards kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Einerseits aus der Psychologie und der Arbeit mit inneren Bildern, andererseits aus spirituellen und kreativen Traditionen. Schon lange arbeiten Menschen mit Symbolen, Bildern und Visionen, um sich innerlich auszurichten. Später wurde das Visionboard vor allem durch Persönlichkeitsentwicklung und spirituelle Lehrerinnen bekannter, unter anderem durch Menschen wie Gabby Bernstein. In meinem Verständnis geht es dabei weniger um Manifestation im klassischen Sinn, sondern um bewusste innere Ausrichtung und Erinnerung.
Wie wirkt ein Visionboard?
Ein Visionboard wirkt nicht durch Druck oder Kontrolle, sondern durch Wiederholung und Präsenz. Bilder sprechen direkt das Unterbewusstsein an.
Wenn du sie regelmäßig siehst, erinnern sie dich an das, was dir wirklich wichtig ist. Nicht im Kopf, sondern im Gefühl. Ein Visionboard kann beruhigen, klären, stärken oder inspirieren.
Oft zeigt es dir auch, was sich verändert hat, weil dich bestimmte Bilder plötzlich nicht mehr ansprechen. Auch das ist Wirkung.
Wie erstelle ich ein Visionboard?
Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, ein Visionboard zu erstellen. Du kannst mit Papier, Schere und Klebstoff arbeiten, ein Vision-Book gestalten, Bilder auf Pinterest sammeln oder mit Canva eine Collage erstellen. Wichtig ist nicht das Tool, sondern deine Haltung dabei.
Sammle Bilder, Worte oder Farben, die etwas in dir berühren. Frag dich nicht, ob sie logisch sind oder „passen“, sondern ob sie sich stimmig anfühlen. Nimm dir Zeit dafür und spüre zwischendurch in deinen Körper. Weitet sich etwas oder wird es eng. Das ist oft ein klarerer Hinweis als jeder Gedanke.
Es gibt viele Wege, ein Visionboard zu gestalten. Manche sind kreativ und haptisch, andere digital und leicht. Manche entstehen langsam, andere ganz intuitiv. Kein Weg ist besser als der andere. Dein Leben, dein Alltag und deine aktuelle Energie spielen dabei eine Rolle. Vielleicht magst du schneiden und kleben. Vielleicht sammelst du lieber Bilder am Handy. Vielleicht verändert sich dein Zugang im Laufe der Zeit.
Die folgenden Möglichkeiten sind Einladungen. Du kannst einen Weg wählen, verschiedene Zugänge kombinieren oder immer wieder neu beginnen. Dein Visionboard darf wachsen, sich verändern und unvollständig bleiben. Es darf genau so sein, wie du gerade bist.
