Ghee – das Gold der Ayurveda Küche – ganz persönlich

Was es ist? Es ist Butterschmalz, also geklärte Butter.

Das bedeutet, Butter wird so lange gekocht, bis das Eiweiss weg ist, sie zu einer ganz klaren, goldgelben und nussig riechenden Flüssigkeit wird, aufhört zu blubbern und so in Gläser gefüllt zu einer relativ Festen Masse abkühlt.

Ghee wird in der Ayurveda-Medizin und in der Ayurveda-Küche verwendet. Ayurveda ist die Wissenschaft vom gesunden Leben. – Ayus – das Leben – Veda – die Wissenschaft oder die Weisheit.

Ich selbst mache mein Ghee immer wieder selbst – weil es mir besser schmeckt, günstiger ist und ich einfach weiß, was drin ist. Und letztens hab ich Butter gekauft – im Angebot. Ich dachte mir: Super! Jetzt machst du wieder einmal Ghee – und es ging voll in die Hose. Das erste Mal seit 2008 ist mir mein Ghee angebrannt – und – es wurde nicht fest. Ich war sehr .. naja. traurig.

Ich hatte sogar Fotos gemacht um sie in einen Artikel über Ghee zu posten

Dann hab ich die Butter noch einmal gekauft. Alles wunderbar! Ich hab alles noch einmal gemacht – und es wurde wieder nix – Falsche Butter.

Ich war frustriert. Ich verwende Ghee einfach super-gern in der Küche – vor allem wenn ich ayurvedisch oder indisch koche – es schmeckt anders und fühlt sich anders an.

Aber dann hatte ich eine Idee – nicht nur, das ich jetzt weiß, dass ich. nur noch mit Süßrahmbutter – bio – Ghee machen werde – Alle Guten Dinge sind drei.

Ich dachte mir! Ich sammle mal so ein paar Erfahrungen von anderen Ayurveda-PraktikerInnen und Yoga-KollegInnen zusammen und mache daraus einen Beitrag über Ghee, den es noch nie zuvor gegeben hat.

Die Fragen rund ums Ghee

  1. Warum mache ich mein Ghee selbst und seit wann?
  2. Was war mein lustigstes/schlimmstes Hopala mit Ghee?
  3. Wo darf Ghee bei mir nicht fehlen
  4. Mein Spezial-Tipp oder etwas dass dir noch wichtig ist zu erwähnen

Hier findest du nun meine Sammlung von Erfahrungen und Meinungen zum Gold der Ayurveda Küche & Medizin. Denn die gehen auch hier auseinander! Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen & beim Ghee Kochen! Lass dich von kleinen Rückschlägen nicht davon abhalten dein persönliches Ghee-Geheimnis zu ergründen

Ines Faber – Das einzige tierische Fett

Ich mache mein Ghee selbst seit ein paar Jahren ca 2014, einfach weil das gekaufte Bio-Ghee viel zu teuer ist. Ich bin neben Yogalehrerin auch Ernährungswissenschafterin und interessiere mich generell für die Herstellung, Verarbeitung von Nahrung und Speisen ich backe zB. auch gerne selbst Brot…
Und weil ich auch oft nach Ayurvedaprinzipien koche und die vegetarische indische Küche sehr schätze. -also Punkt 3) ich koche Dhal, Curries, Suppen usw niemals ohne Ghee, ich röste immer die Gewürze zu Beginn in Ghee an besonders bei allem was heiß angebraten wird , dann das Gemüse dazu usw…

Mir sind tatsächlich schon zweimal große Hoppalas bei der Ghee-Herstellung passiert: Bei meinen Anfangsversuchen hab ich gar nicht damit gerechnet dass das Ghee sooooo lange so heiß ist. Ich hatte nur längliche dünne Gefässe/Gläser bei der Hand und wollte das Ghee aus dem Topf in diese Gläser transferieren da ist mir eingefallen ich mache es mit einem Trichter! Leider war der Trichter aus Plastik und ist sofort geschmolzen und ich hatte Tröpfchenweise Plastik in meinem Ghee! Ja und die Finger hab ich mir auch verbrannt am gefüllten Glas. … und erst vor Kurzem (mittlerweile bin ich Mama von zwei kleinen Kindern) musste ich während dem Ghee köcheln meinen Sohn wickeln, der die Windeln voll hatte und ich habe einfach auf das Ghee in der Küche vergessen, bzw gedacht die paar Minuten wirds noch gehen. Bis mich eine stinkende Rauchwolke gewarnt hat! Ich hatte eigentlich Glück weil es hätte auch in die Hose gehen können und eventuell zu brennen angefangen… Ich habe dann den völlig verkohlten verbrannten Topf mit dem stinkenden schwarzen Ghee raus gestellt in die Wiese und dort lange auskühlen lassen bevor ich ihn als Ganzes wegwerfen musste.

Ja aber ich liebe es trotzdem und es ist das einzige tierische Fett das ich verwende, ich lebe sonst vegetarisch zum Großteil auch vegan aber Ghee ist für mich unersetzbar.

Ich schmelze die Butter und lasse sie bei ganz kleiner Flamme so lange kochen bis sich ein leichter brauner Bodensatz bildet, Zwischendurch schöpfe ich den Schaum (Milchproteine usw) mit einem Teesieb ab und zum Schluss giesse ich das flüssige Ghee durch ein metallenes Teesieb, evtl ausgelegt mit einem Küchentuch in ein sauberes Glas.

Ines Faber –  www.yogines.at – https://www.facebook.com/YOGINES

Julia Karinkada – Ghee auf Toast

Warum mache ich mein Ghee selbst und seit wann?
Ich nehme es mir schon seit langem vor selber Ghee zu machen, aber leider hab ich es bis jetzt noch nie gemacht, obwohl ich es mir sehr schön und meditativ vorstelle. Ich könnte auch sagen, ich hatte bisher keine Zeit dazu. Aber Zeit nimmt man sich, oder? 😉 Vielleicht ist meine Motivation Ghee selbst zu machen nicht groß genug, weil ich in unserem Geschäft von Ghee unterschiedlichster Hersteller und in bester Qualität umgeben bin. Wenn wir also zu Hause in unserer Küche Ghee benötigen, suche ich mir ein Glas aus und probiere dabei gerne immer wieder andere Marken aus.

Was war mein lustigstes/schlimmstes Hopala mit Ghee?
Es passiert immer wieder einmal, dass KundInnen das Wort Ghee wie das chinesische Wort Qi aussprechen, das ja übersetzt Lebensenergie, Lebenskraft bedeutet. Ich kann mich noch an das erste Mal erinnern, als mich eine Kundin fragte, ob wir Ghee, ausgesprochen Tschi, hätten. Ich brauchte einen Moment bis ich wusste, was sie meinte. Wir mussten dann beide lachen und fanden das Missverständnis eigentlich in seiner Bedeutung sehr passend: Ghee ist wichtig für unsere Lebensenergie und Lebenskraft.

Wo darf Ghee bei mir nicht fehlen?
Ich verwende Ghee bei jedem Currygericht um die Gewürze darin anzubraten. Ich geb auch einen Teelöffel Ghee zum Reis dazu und lasse es mitkochen. Ghee verleiht einen feinen, leicht buttrigen Geschmack und auch einen leichten Glanz. Gerne gebe ich auch Ghee statt Butter auf getoastetes Brot. Natürlich verwenden wir Ghee auch um die Idly Formen einzufetten, dadurch lassen sie sich leicht herauslösen.

Mag.a Julia Karinkadawww.keralaayurvedashop.at

Romana Muth – Mond-Ghee

Warum mache ich mein Ghee selbst und seit wann?
Ich mache mein Ghee fast immer selbst, da es wirklich schnell und mittlerweile nebenbei geht. Ich verwende ausschliesslich biologische Butter und somit weiss ich genau was drin ist. Ausserdem ist es eine schöne meditative Aufgabe.

Was war mein lustigstes/schlimmstes Hopala mit Ghee?
Natürlich ist mir das Ghee schon einmal angebrannt. Ich war zu ungeduldig und habe die Hitze zu stark aufgedreht. Im Handumdrehen war es verbrannt. Nicht nur die Küche, sondern das ganze Haus hat fürchterlich gestunken. Das war mir eine Lehre es langsam anzugehen und geduldig zu sein. Etwas, was ich auch sonst im Leben immer wieder lernen muss 😉

Wo darf Ghee bei mir nicht fehlen?
Im Kitcheri, im Gemüse Eintopf, wenn ich Obst für den Porridge etwas dünste. Jede Gewürzpaste die ich im Ghee anröste wird durch das Ghee schmackhafter. Ich finde es macht die Currys cremiger und so richtig lecker.

Mein Spezial-Tipp:
Gern etwas dass dir noch wichtig ist zu erwähnen: Bei Myra Lewin von Hale Pule Ayurveda habe ich das erste mal davon gehört, Ghee bei Vollmond zu kochen. Ghee wird traditionell bzw. nach den alten vedischen Texten bei zunehmenden oder Vollmond hergestellt, da der zunehmende Mondzyklus die Essenzen von Pflanzen und Tieren verstärkt. Ich kann nicht sagen, ob es tatsächlich mehr Potenz hat. Aber es ist ein schönes Ritual und macht mir Freude die Energien des Vollmondes zu nutzen und zu ehren.

Romana Muth – www.e5ayurveda.com – Facebook – E5 Ayurveda – Instagram: E5 Ayurveda

Katharina Pindeus – Ayurveda-Liebe

Warum mache ich mein Ghee selbst und seit wann?
Ghee mache ich selbst seitdem ich den Ayurveda vor 4 Jahren für mich entdeckt habe. Anfangs habe ich die geklärte Butter in Biomärkten gekauft und musste feststellen, dass die Produkte teilweise einen nicht frischen Geruch hatten und mich geschmacklich nicht überzeugten. Ein selbst hergestelltes Ghee riecht und schmeckt fantastisch und daher nehme ich mir gern die Zeit für die Selbstherstellung. Außerdem ist es mir wichtig zu wissen, wo die Butter herkommt und welche Qualtitäten sie aufweist. Da Ghee bis zu einem Jahr haltbar ist, koch ich gleich gern eine größere Menge.

Was war mein lustigstes/schlimmstes Hoppala mit Ghee?
Ghee ist sehr einfach herzustellen, man braucht nur Zeit und etwas Muße. Man kann es fast vergleichen mit einer etwas anderen Meditation, weil man sich auf die Entstehung und das Abschöpfen des Milchschaums konzentriert. Am Ende wird man belohnt mit einem ungemein köstlichen Geruch im ganzen Haus. Bei meinen ersten Versuchen passierte mir ein kleines Hoppala, da ich auf zu hoher Hitze die Butter köcheln ließ. Diese Ghee wurde sehr dunkel, roch und schmeckte dann auch verbrannt. Das passierte mir aber kein zweites Mal mehr.

Wo darf Ghee bei mir nicht fehlen?
Ghee verwende ich täglich in meinen Gerichten wie z.B. zum Anbraten von Gewürzen und Gemüse. Ich füge es auch als Geschmacksträger in meinen morgendlichen warmen Porridge.
Wer tierische Lebensmittel wie Fleisch und Fisch isst, kann Ghee zum Anbraten verwenden, denn der große Vorteil von Ghee ist, dass die geklärte Butter hoch erhitzbar ist.

Mein Spezial-Tipp:
Die Verwendung von Ghee wirkt sich positiv auf unseren Verdauungstrakt und auf unsere Gesundheit aus. Neben der innerlichen Anwendung nutze ich Ghee auch gerne äußerlich wie z.B. bei Hautproblemen.
Ghee wirkt wundheilend und unterstütz die Rückbildung von Hautunreinheiten und Narbengewebe. Vermischt mit Kurkuma kann die entzündungshemmende Wirkung verstärkt werden. Speziell bei trockenen Schleimhäuten in der Nase und bei rissigen Mundwinkeln kann Ghee auch als Ersatz für Salben verwendet werden.

Katharina Pindeus – www.pranaforyou.at – Instagram https://www.instagram.com/prana.for.you/ – Facebook: https://www.facebook.com/Prana-for-you

Janna Schaffenberg – Ghee auf dem Lieblings-Shirt

Ich mache mein Ghee super gerne selbst, weil es super einfach ist, kostengünstig ist und ich auf einer super Qualität achten kann. Ich mache es super gerne selbst, muss aber sagen, dass es mittlerweile auch tolle fertige Produkte gibt, die eine hochwertige Bio Qualität haben und ab und an greife ich natürlich auch darauf zurück.
Was war mein lustigstes/schlimmstes Hopala mit Ghee?
Ich habe einmal Ghee selbst gemacht und beim Umfüllen hat es so sehr gespritzt, dass ich mein Lieblings-Shirt damit mit Fettflecken voll gemacht habe, die nicht mehr raus gegangen sind. Jetzt weiss ich, dass ich immer eine Schürze anziehe. 🙂
Wo darf Ghee bei mir nicht fehlen?
Definitiv in der Küche, ich benutze es gerne zum Anbraten und Kochen. Ich finde das einen wunderbaren Weg, um Fette zu integrieren.

Mein Spezial-Tipp:
Ghee ist eine tolle Quelle, ein tolles ayurvedisches Mittel und dazu super einfach herzustellen und vielfältig einsetzbar.
Dr. Janna Schaffenberg – www.drjannascharfenberg.com –  Instagram https://www.instagram.com/dr_janna_scharfenberg – Facebook:

Nicole Vicente – Kokosfett statt Ghee

Meine erste Erfahrung, vor allem mit dem Geruch von Ghee, machte ich bei meiner Ausbildung zur Ayurveda-Wohlfühl-Praktikerin. Dieser süße Geruch war sofort das Heimeligste auf der Welt. Vielleicht liegt es daran, dass uns meine Mama von klein auf mit Babymilch, also Kuhmilch, großzog, da sie selber keine Muttermilch zur Verfügung hatte.
Meine ersten Erfahrungen mit der Milchindustrie machte ich mit Menschen, die sich vegan ernährten. Ich musste nicht viel erfahren oder nachlesen, um zu verstehen, dass die Industrie niemanden guttut, weder Tier, noch Mensch. Aber richtig verstand ich sie erst, als ich mich für die Prüfung zur Ayurveda-Köchin vorbereitete. Eine Frage war in etwa: Was ist der Unterschied zwischen der Milch von heute und von damals? Ich begann zu recherchieren und setzte mich das erste Mal richtig mit dem Thema auseinander.
Hinduistische Mythologie: In Indien gibt es die wunderschöne Mythologie und zwar, dass jede Zitze der Kuh einen bestimmten Aspekt der Gesellschaft nährt. Zwei für die Kälber, eine für den Menschen und die letzte für ihre eigene Selbstregulierung. Die Kuh widerspiegelt somit das Symbol der Mutter und spielt hier für mich eine dankbare Rolle, da sie mich als Baby, im nährenden Aspekt, großzog.
Ich liebe den heilenden Geschmack und Aspekt von Ghee. Was ich im Unterricht besonders lernte war, dass ich mit Ghee sparsam umgehe. Für ausgewählte Gerichte, so dass ich nicht Unmengen davon benötige, um weniger Teil der Industrie zu sein. Es fällt mir schwer, weil ich Butter und Ghee liebe. Deswegen versuche ich meine Augen für Landwirt*innen offen zu halten, wo der Respekt für das Tier und die Achtsamkeit gegenüber den Ressourcen an erster Stelle steht.
Mein Ersatz ist im Moment Kokosfett. Es beteiligt sich zwar weniger an der Tierindustrie, wenn es faire hergestellt wird, aber dafür reist es einmal um die Welt. Dessen bin ich mir bewusst und bleibe offen für neue einheimische Produkte. Im Burgenland werden mittlerweile Lebensmittel wie Reis und Linsen angebaut und letztens durfte ich eine Honigmelone aus dem Garten von Freund*innen kosten. Ich bin gespannt, welche Empfehlungen, bezüglich einheimischem und hocherhitzbarem Pflanzenfett, noch aufkommen.
Nici Vicente –  www.nicivicente.at / Instagram: nicivicente_ayurveda.awareness/

Daniela Wolff – Ghee braucht Aufmerksamkeit

Warum mache ich mein Ghee selbst und seit wann?
Ghee mache ich selber seit ich mit ayurvedischer Küche begonnen habe, also seit über 20 Jahren. Es war eines der ersten Rezepte, das ich damals gelernt habe. Nur wenn die Zeit mal gar zu knapp ist, kaufe ich es im Bioladen.
Ich mache Ghee am liebsten selber, weil ich dann die bestmögliche Butter dafür verwenden kann, entweder Rohmilchbutter vom Bauern oder eine andere hochwertige Bio-Butter. Man schmeckt den Unterschied.

Was war mein lustigstes/schlimmstes Hopala mit Ghee?
Es passiert vermutlich jedem einmal, dass das Ghee „verbrennt“, also zu lange im Topf bleibt und dunkel wird. Weil man abgelenkt war, am Telefon zu lange gequatscht hat, das Ghee am Herd einfach vergessen hat… Manchmal kann man es noch retten und auch ein etwas dunkleres Ghee kann beim abkühlen die schöne gelbe Farbe bekommen. Dann hat man Glück gehabt. Aber wenn es dunkel bleibt, ist es verloren. Ich denke, man lernt sehr gut aus diesen Erfahrungen.

Wo darf Ghee bei mir nicht fehlen?
Beim Anbraten von Gemüse, im Curry, in der Polenta (statt Butter oder Käse) und als Topping auf dem Kitchari. Manchmal liebe ich es auf warmem Brot mit Kräutern und Salz.

Mein Spezial-Tipp:
In der Regel gebe ich dem Ghee einen kleinen Twist, den ich von einem südindischen Vaidya gelernt habe. Auf 1 kg Butter gebe ich je einen halben TL Bockshornkleesamen und Kurkumapulver und 5-6 angemörserte Kardamonsamen. Das gibt zusätzliches Aroma und eine tiefgelbe Farbe

Daniela Wolff  –  www.danielawolff.com 

Petra Wolfinger – Ein dunkles Geheimnis

Ich mache es kurz: „Ich liebe Ghee“
Ich liebe den Geruch, der durch die Wohnung zieht, wenn ich es koche.
Ich liebe seine Wirkung, Ghee lässt den Magen-Dramtrakt geschmeidig sein, ist gut gegen all die „freien Radikalen“.
Zudem kann man mit Ghee „älteres Essen“ wieder „frischer und bekömmlicher“ machen.

Ich koche mein Ghee seit mehr als 20 Jahren selber. nur so kann ich über die Herkunft,Kraft und die Qualität etwas aussagen.
Zudem ist Ghee kochen eine „heilige Handlung“ der Hausfrau. Es ist die Basis für alles Nährende in der Familie.
Ghee, also die geklärte Butter, engl. clarified butter, klärt nicht nur die Butter, nein der Kochvorgang klärt auch Akasha, also den Raum/Wohnung/Haus. alles, was an Streit oder Missstimmung entsenden ist wird aufgelöst, geklärt……
Ghee gehört nicht nur zu den Rasyanas sondern auch zu den sattvischen Nahrungsmittel im Ayurveda. das bedeutet, dass es hilft ein hohes „rajas“ umzuwandeln.
es kühlt Pitta und den Geist.

Selbstverständlich ist mir das Gheee auch mal angebrannt, wenn ich nicht aufmerksam war oder einen neuen Herd hatte.
Sehr leicht verbrennen auch Kräuter, wenn man zb. ein Triphala Ghee kochen möchte. Also , aufmerksam dabei bleiben (vielleicht auch ein Mantra singen) und den Herd kennenlernen und dann langsam Vertrauen entwickeln , dass es auch bei größeren Mengen klappt.

Mein Tipp: nur einmal den Schaum abschöpfen und dann nicht mehr umrühren. – Und: Lieber etwas länger köcheln (also ich weiß die Sache mit der Geduld ist grad bei Pitta begrenzt, zahlt sich aber aus) und die Temperatur nicht zu schnell hochfahren.

Was wir drei in unserem Haushalt lebenden Frauen realisiert haben: alle Ausscheidungen sind einfacher und besser mit Ghee ( also Stuhl aber auch die Menstruation)

Aber leider ist es trotzdem eine gesättigte Fettsäure ( wenn auch mit höhere Anteil an Buttersäure und Linolsäure, also Omega 6 Fettsäure)
Ich z.B habe einen genetischen hohen Cholesterinbefund. Hier ist selbst Kokos keine gute Idee.
Inzwischen weiß man zwar, dass es das Cholesterin nicht in die Höhe treibt, aber leider auch nicht reduziert. es werden maximal 1-2 Teelöffel Ghee am Tag empfohlen. Olivenöl wäre da empfehlenswerter, weil auch ungesättigt.

Das kann man auch bei Vasant Lad nachlesen.https://www.euroved.com/wp-content/uploads/2013/07/CoMed-05-2013-Ayurveda-Cholesterin-Dr-Lad.pdf

Jetzt wünsche ich dir aber einfach Viel Freude und „Erfolg“ bei der Herstellung deines Ghees
von Herzen Grüße Petra

Petra Wolfinger – www.petra-wolfinger.com – Facebook: Ayurveda Yoga Petra Wolfinger  – Instagram @ayurveda_petra

Rajat Vashisht & der European Ayurveda Resort Sonnhof 

Im European Ayurveda Resort Sonnhof bieten wir unseren Gästen ein umfangreiches Kur- und Behandlungsangebot, das sie ganzheitlich und individuell auf ihrem Weg zu einem Leben im Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele unterstützt. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung spielt für uns dabei eine wichtige Rolle und Ghee darf in unserer European Ayurveda Küche nicht fehlen.

Unsere Ayurveda Expertin Rajat Vashisht stellt Ghee schon immer selbst her. Sie sagt: „Ich möchte Ghee in bester Qualität, das authentisch ist und gut schmeckt, deshalb mache ich es selbst.“ Als Vegetarierin verwendet Rajat Vashisht Ghee zur Zubereitung vieler Speisen. Gemüse-, Linsen- und Reisgerichte bekommen durch Ghee eine tolle Geschmacksnote. Ghee ist lange haltbar und eine gesunde Form von Fett. Besonders gut ist Ghee für Haare, Haut, Knochen und den Darm. Ghee hat heilende Eigenschaften und ist für unsere Ayurveda Expertin ein wichtiger Teil des ayurvedischen Lebensstils.

European Ayurveda Resort Sonnhof – www.sonnhof-ayurveda.at –  Facebook: Ayurveda Resort Sonnhof – Instagram: @ayurvedaresortsonnhof

Weiterführende Links

https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/ghee-die-gesunde-butter-alternative
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/fette-oele-essig/ghee-heilwirkung-ia https://www.ayurveda101.at/info/magazin/ghee-die-koenigin-aller-fette

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