Hinterfrage deine Routinen – täglich

Willkommen zur dritten Woche der Freitagsreflexionen! Ich nehme dich mal in den Produktionsprozess mit, denn so hat das ganze diese Woche angefangen. Meistens beginnt es mit einer harmlosen Geschichte und meistens ist diese Geschichte sehr stressig für mich. Im Video des zweiten Tages meiner Lebelieberleichter-Serie* spreche ich darüber, dass ich versuche mich immer dafür zu entscheiden, dass es mir gut gut geht.

Wie geht das also. Wenn ich in eine Situation komme, in der ich gestresst bin, frage ich mich zuerst einmal: Wie bist du da überhaupt hinein gekommen. Und die traurige Nachricht ist: ich mach das selbst.

Das kann ich gut.

Aber warum eigentlich. Als ich nach einem superhektischen Morgen endlich unter der Dusche stand um mir kurz vor knapp noch die Haare zu waschen, hab ich überlegt, was da genau schief gelaufen ist und wie ich immer wieder in die Situation komme, dass es hektisch und knapp wird, wo ich es mir doch so gut einteilen kann.

Und dann kam mir der Gedanke, der sich dann über die ganze Woche gezogen hat. Und – soviel kann ich hier schon verraten, sich weiterhin durch mein Leben ziehen wird, denn die Erkenntnis war verblüffend.

Es ist meine Einteilung und ab und zu geringe Flexibilität, die dazu führt.

Ich bin mir da auch nicht böse. Das ist ein ganz normales Verhalten bei – STESS – Kreativität aus – Überlebensmodus an. Scheuklappen, einfach weiter machen, nicht rechts und links schauen – nur die Sache im Fokus. Das ist ja ab und zu auch wirklich nützlich, aber wenn es darum geht, seinen Tag gut zu planen,… und auch alles andere, braucht es einen anderen Faktor

Zeit

Ich sehe dich schon vor meinem geistigen Auge. Die Haare stellen sich auf, du hältst kurz den Atem an. Stess! Zeit ist das was wir alle nicht haben.. oder?
Zeit! Aber ich spreche nicht von Stunden, Wochen oder Tagen wovon ich spreche sind

2 Minuten

2 Minuten in denen ich mal nachdenke – was ist zu tun, welche Termine habe ich und vor allem – müssen alle Dinge wirklich in der Reihenfolge passieren? Für ein Zoom Meeting muss ich nur anwesend, nicht geduscht sein, also könnte ich hier die Reihenfolge tauschen. Wie sieht mein Tag aus und wie kann ich diese Dinge unterbringen. Wenn ich diese Überlegung anstelle, löst sich auf einmal mein ganzer Stress auf. Kann sein, dass es manchmal trotzdem knapp wird, aber dann weiß ich: es ist sich nicht anders ausgegangen und ich kann mich entspannen, denn ich hab das entschieden.

So fühle ich mich nicht mehr so ausgeliefert.

Super.

Außerdem. Bei mir ist jeder Tag ein wenig anders. und bei dir? Oder laufen deine Tage jeden Tag 100% gleich an.

Situationselastisch – was für ein Wort! Aber das braucht es für Routine.

Routine – das ist für mich ein Wort, das mir früher Angst gemacht hat – es klingt nach Starre, nach eingesperrt sein. Aber Routinen bieten auch einen gewissen Rahmen und damit Schutz. Wenn sie nicht starr sind dann sind sie wunderbare Richtlinien in unserem Leben. Es ist gut, dass wir über manches nicht mehr nachdenken müssen. Wir fühlen uns wohl, wenn wir kennen was uns geschieht. Aber es braucht eben auch Platz für diese kleinen Ausreißer, wenn ein Termin dann doch früher stattfindet.

Schön ist das! Und das ALLERBESTE ist! Ich habe wieder Räume „gewonnen“ für meine Auyurveda-Selbstmassage und Yoga! Wie wunderbar ist das!

Und jetzt weißt du auch wie das geht mit meinen Gedanken für den Freitag. Mein Leben ist eine wunderbare Quelle der Inspiration! Es passiert immer etwas, das mich dazu bringt, mein Verhalten und meine Entscheidungen zu reflektieren. Und wenn ich merke, etwas läuft nicht rund, dann schau ich mir an warum und wenn es leicht geht – und meistens tut es dann, dann dreh ich an einem kleinen Schrauben. Wunder brauchen etwas länger, so ist das. Aber in Wahrheit ist jeder Tag ein Wunder! Wir wachen auf. Wir sind auf der Welt. Jeden Tag gibt es etwas, worauf wir uns verlassen können und das ist die nächste Ein- und Ausatmung.

Leben lernen. Schritt für Schritt. Wir sind alle ständig dabei und da könnten wir auch ein wenig entspannter sein, weniger streng mit uns, vielleicht sogar liebevoller. Und genau das selbe mit den Menschen in unserem Leben. Mit denen die nahe sind und die, die uns fern sind auch.

Kennst du so etwas? Nimmst du dir Zeit für die Planung deines Tages? Erzähl mal & teile das gerne in den Kommentaren!

Ich wünsche dir einen schönen Tag!

Namaste!

Im Artikel ist dieser Artikel verlinkt: Die Ayurveda Selbstmassage

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Das ist das Video LLL#2