Wachstumsschmerz - Erlaubst du dir selbst auch mal schwach zu sein?

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Wachstumsschmerzen

In den letzten Tagen und Wochen hat mich das Leben wieder großzügig mit neuen Erkenntnissen beschenkt. Das ist immer eine recht anstrengende Zeit, denn so wie eine Schlange sich häuten muss, um wachsen zu können, ruckelt es auch in meinem Leben immer wieder, wenn sich eine starke Erkenntnis einstellen möchte.

Es ist anstrengend, weil ich oft da Gefühl habe, dass alles eng wird, dass ich durch etwas hindurch muss, dass ich nicht sehe, sondern nur spüre. Ich fühle mich unwohl in meiner Haut, in meinem Geist, alles scheint nicht mehr zu „passen“. Manchmal fühlt es sich an wie Trauer oder Depression… und dann – wenn ich das Gefühl habe, das ich es gleich nicht mehr aushalte, dann schreibe ich – dann muss es raus – und in diesem Prozess des Schreibens verändert sich alles. Ich bekomme Klarheit, Stärke, Mut – und befreie mich – tauche durch etwas hindurch, und erfahre beim Schreiben eine Transformation.

Ich lerne so unendlich viel in diesem Leben und ich teile es gerne mit Dir! Vielleicht kannst du es nachvollziehen, vielleicht enthält es eine Antwort für dich, vielleicht wird auch nur etwas ganz Kleines in dir angestoßen und darf beginnen zu wachsen…

Ich erlaube mir mehr – lebe durch die Zyklen meines Daseins, die wie die Jahreszeiten aufeinander folgen – ich lasse mich ein…

Meine Gedanken zum Los-lassen und Sein-lassen

Ich erlaube mir müde und erschöpft zu sein…

Ich erlaube mir, eine Pause zu machen…

Ich erlaube mir, auch mal nicht weiter zu machen und meinen Kurs zu korrigieren,
wenn ich merke, dass mich das nicht weiter bringt…

Ich erlaube mir und meinem Körper nach der Transplantation zu heilen…

Ich erlaube mir und meinem Körper, sich Zeit zu nehmen,
um mit den ganzen Medikamenten fertig zu werden…

Ich erinnere mich daran, dass es wichtig ist, zu vertrauen…

Ich erlaube mir, ein Mensch zu sein, der seinen Weg erst finden muss…

Finden, nicht suchen, mehr eintauchen und zulassen…

Ich erinnere mich daran, dass ich eine Seele bin, die eine menschliche Erfahrung macht…

Das bedeutet Leben, leiden, sich freuen, ausprobieren und einen Schritt nach dem anderen machen…

Sich selbst und seinen Weg nicht vergleichen…

Ich erinnere mich, dass das Leben wunderbar für mich sorgt…

Ich erinnere mich, dass ich vertrauen kann und dass es immer weiter geht…

Ich muss nicht daran ziehen, es schieben oder tragen…

Alles entfaltet sich im richtigen Moment

Ich erlaube mir daran zu glauben, zu vertrauen in jedem Moment, in den dunklen wie den hellen…

Erschöpft am Boden sitzen