Der Yoga-Atem besteht aus einer dreiteiligen Wellenatmung – Bauch – Brustkorb – Schlüsselbeine, wobei der Atem den Brustkorb nicht nur nach vorne und hinten füllen sollte, sondern auch in beide Seiten unseres Körpers.

Das ist gar nicht so einfach, oder doch?

Baby’s atmen noch ganz natürlich. Wir kommen also auf die Welt und können schon atmen – wir verlernen es nur wieder! Leider! Unser Atem wird durch unser Leben und unsere Emotionen beeinflusst. Das hören wir auch in unserer Sprache „das verschlägt mir den Atem“, „mir bleibt die Luft weg“, „mir ist der Atem gestockt“, „jetzt kann ich wieder durchatmen“, „endlich ist die Luft wieder rein“. Ich bin mir sicher, es gibt noch viele solcher Redewendungen. An diesen kann man sehen dass besonders Angst und Stress und dazu bringen weniger tief und „erfüllt“ zu atmen.

Die meisten Menschen atmen sehr flach und „belüften“ damit nur den oberen Teil ihrer Lungen. Das führt dazu, dass dem Körper weniger Sauerstoff zur Verfügung steht. Diesen brauchen wir aber für die Verbrennungsprozesse in den Zellen um Energie herstellen zu können – das heißt ins Sanskrit prāṇa, unsere Lebensenergie.

Das Atmen im Yoga hat leider in der letzten Zeit scheinbar an Bedeutung verloren. Ziel ist es die Asanas besonders gut zu lernen, kraftvoll zu sein und den Körper geschmeidig zu halten – und das IST JA AUCH EIN ZIEL des Yoga.

Aber nicht nur – und vor allem gelingt dies nicht, wenn wir nicht auch gleichzeitig lernen tief und vollständig zu atmen.

Dieses gif hab ich auf Facebook gefunden und es gefällt mir wirklich gut als Mittel um einen stetigen und tiefen Atem zu entwickeln. Also! Ausprobieren!

Auf dem Stuhl auf dem du gerade sitzt oder auch in der nächsten Yogaklasse!

Enjoy the feeling of beeing alive & breath! <3

Viel Freude beim Üben!

Rani

Rani

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